Modeunternehmen Wöhrl: "Wir wollen keine Luxustempel"

Modeunternehmen Wöhrl: "Wir wollen keine Luxustempel"

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Der neue Eigentümer der Modehauskette Wöhrl, Christian Greiner, stellt in Nürnberg die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens vor.

Das angeschlagene Modeunternehmen Wöhrl will sich wieder auf die Ursprünge besinnen. Chef Christian Greiner plant mehr Service und weniger auf E-Commerce. Auch von Schickimicki hält er nichts.

Mit der Rückbesinnung aufs Kerngeschäft will der neue Chef und Eigentümer Christian Greiner die angeschlagene Modehauskette Wöhrl wieder auf die Spur bringen. Der Fokus werde vor allem auf Kunden, Service und Ware und weniger auf E-Commerce liegen, sagte Greiner am Dienstag bei der Vorstellung seiner Strategie für das Traditionshaus.

Wöhrl sei ein in Bayern verankertes Unternehmen, das für jeden Kunden nahbar sein wolle. Aus den Filialen werde er keine Luxustempel machen. „Wir wollen keine gekünstelte Schickimicki-Welt zeigen, sondern sehr bodenständig sein“, ergänzte Greiner. Zudem plant der neue Chef spezielle Schulungsprogramme für das Personal, um die Kundenberatung zu verbessern.

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Rudolf Wöhrl und SinnLeffers Neue Kleiderordnung in Nürnberg und Hagen

Während sich das insolvente Textilunternehmen SinnLeffers mehr Zeit für die Sanierung verschafft, steuert die frühere Schwestergesellschaft Wöhrl auf einen Verkauf zu. Bis Ende Januar soll eine Entscheidung fallen.

Der Schriftzug der Modehauskette Wöhrl Quelle: dpa

Im September 2016 hatte Wöhrl Insolvenz beantragt. Anfang Januar sprachen sich die Gläubiger für Greiner - einem Enkel von Firmengründer Rudolf Wöhrl - als Eigentümer aus, am vergangenen Mittwoch gaben sie dann grünes Licht für dessen Sanierungspläne. Vorgesehen ist der Verkauf des operativen Geschäfts des Modehauses an eine Gesellschaft von Greiner.

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