Eurowings und Ufo sprechen wieder miteinander

Nach Streik: Eurowings und Ufo sprechen wieder miteinander

, aktualisiert 28. Oktober 2016, 16:49 Uhr
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Die Gewerkschaft Ufo hat Eurowings neue Gespräche angeboten.

Der Streik der Flugbegleiter von Eurowings und Germanwings zeigt Wirkung. Unter Drohung erneuter Ausstände in der kommenden Woche kommen Unternehmen und Gewerkschaft Ufo am Sonntag zu Gesprächen zusammen.

Nach dem eintägigen Flugbegleiterstreik sprechen Eurowings und die Gewerkschaft Ufo wieder miteinander. Man werde am Sonntagabend zu einem Gespräch zusammenkommen, teilte Eurowings am Freitagnachmittag mit. Ziel sei es, kurzfristig zu einer Lösung des Konfliktes zu kommen. „Wir sind überzeugt, dass dies am besten über eine Schlichtung der offenen Tarifvertragsthemen zu erreichen ist“, erklärte Geschäftsführer Jörg Beißel.

Ufo hat auch für die kommende Woche mit zwei erneuten Streiktagen gedroht. Darauf werde man gern verzichten, wenn man inhaltlich vorankomme, erklärte Ufo-Tarifexperte Nicoley Baublies. „Wir haben alles demonstriert, was offenbar demonstriert werden musste.“ Am Donnerstag waren wegen des Doppel-Streiks bei den Eurowings- Teilgesellschaften Eurowings GmbH und Germanwings 393 von 551 geplanten Flügen ausgefallen.

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Auch für die ebenfalls bestreikte Schwester-Fluggesellschaft Germanwings soll eine Lösung gefunden werden, zunächst ohne Schlichter. Zum strittigen Thema der Teilzeitregeln seien der Gewerkschaft mehrere Verhandlungstermine in der kommenden Woche übermittelt worden, hieß es in der Mitteilung der Fluggesellschaft.

Eurowings-Streik Die vier wichtigsten Fakten

50.000 Eurowings-Passagiere sind vom Streik betroffen. Die Gründe sind kaum nachvollziehbar. Ein Versuch, Übersichtlichkeit in das Possenspiel zu bringen, das sich Eurowings und Ufo auf dem Rücken der Kunden liefern.

Eurowings-Mitarbeiter streiken. Quelle: REUTERS

Am Freitag war der Flugbetrieb wieder im normalen Umfang angelaufen. Die Flüge fänden wie geplant statt, sagte ein Sprecher der Lufthansa-Billigtochter in Köln am Morgen. Vorteilhaft wirkte sich aus, dass im Punkt-zu-Punkt-Verkehr die Flugzeuge jeden Abend auf ihre Heimatbasis zurückkehren, um am nächsten Morgen wieder zu starten. Flugzeuge und Crews waren am Freitagmorgen somit an den Stellen, an denen sie auch gebraucht wurden.

Am Freitag fand außerdem eine Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft Verdi statt, die ebenfalls einen Teil der Kabinenbeschäftigten bei Eurowings Deutschland vertritt und insofern mit der Ufo konkurriert. Die DGB-Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Geld. Laut Eurowings wurde nach konstruktiven Gesprächen für die kommende Woche ein Folgetermin vereinbart.

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