Neue Fernverkehrsstrategie: Deutsche Bahn investiert 200 Millionen Euro

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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube

von Christian Schlesiger

Mit der neuen Fernverkehrsstrategie der Deutschen Bahn, die Konzernchef Rüdiger Grube am kommenden Mittwoch dem Aufsichtsrat vorstellt, will die Bahn nicht nur verlorene Marktanteile der Fernbuskonkurrenz zurückgewinnen.

Zugleich will die Bahn damit in die Offensive gehen und weitere Anteile vom Flugzeug auf die Schiene holen. „Wir starten eine große Angebotsoffensive“, kündigte Grube gegenüber der WirtschaftsWoche an. „Wir wollen mehr Reisende denn je auf die Schiene holen.“ Gleichzeitig investiere die Bahn „rund 200 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren“, um „Komfortstörungen“ wie kaputte Toiletten und fehlerhafte Küchengeräte zu beheben, sagte Grube.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche aus Bahn-Kreisen sieht die neue Fernverkehrsstrategie darüber hinaus vor, die Bundesländer zu überzeugen, Geld für Fernzüge in der Fläche bereitzustellen. Im Gegenzug müssten sie weniger für Regionalzüge ausgeben.

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Intercitys künftig häufiger

Vorbild ist der Intercity von Bremen nach Norddeich Mole, den Pendler zugschlagfrei anstelle von Regionalzügen benutzen können, die dafür aus dem Verkehr gezogen wurden. Ähnliches ist Ende des Jahres für die Strecke  zwischen Stuttgart und Zürich geplant, wo die Intercitys künftiger stündlich, also häufiger als bisher, verkehren und für Pendler mit Nahverkehrsticket zuschlagfrei offen stehen. Dafür erhält die Bahn Geld aus den Regionalisierungsmitteln des Landes Baden-Württemberg.

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