Normalisierung des Luftverkehrs: Lufthansa bietet nach Streik fast alle Flüge wieder an

Normalisierung des Luftverkehrs: Lufthansa bietet nach Streik fast alle Flüge wieder an

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Nur noch 20 Flüge bundesweit sind von den Nachwirkungen des Streiks betroffen.

Normalisierung bei der Lufthansa: Nach dem Ende des Pilotenstreiks um Mitternacht bietet die Fluggesellschaft am Mittwoch fast alle Flüge wieder an. Weitere Streiks in dieser Woche wurden jedoch nicht ausgeschlossen.

Nach dem Ende des Pilotenstreiks bei der Lufthansa will die Fluggesellschaft am Mittwoch wieder fast alle Verbindungen anbieten. Die Lage werde sich ganz schnell normalisieren, die allermeisten Flüge fänden statt, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Morgen. Bundesweit seien noch gut 20 Abflüge auf der Kurz- und Mittelstrecke betroffen. Auch ein Sprecher des Frankfurter Flughafens sagte, es sei sehr ruhig, der Betrieb habe sich normalisiert. Das könnte sich aber bald wieder ändern, denn die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte weitere Arbeitsniederlegungen noch in dieser Woche explizit nicht ausgeschlossen.

Flüge deutschlandweit betroffen Lufthansa-Langstreckenflüge bleiben am Boden

Die Piloten der Lufthansa haben ihren Streik am frühen Dienstagmorgen wie angekündigt auf Langstreckenflüge ausgeweitet. Betroffen sind etwa 166.000 Passagiere der Airline.

huGO-BildID: 39784948 File photo of German airline Lufthansa aircraft at Munich's airport September 19, 2014. German pilots at Lufthansa's low-cost unit Germanwings are to go on strike on Thursday as a dispute over an early retirement scheme drags on.The strike, the seventh at Lufthansa this year, will last for 12 hours from 1000 GMT until 2159 GMT on Thursday, affecting flights across Germany, the Vereinigung Cockpit (VC) trade union said in a statement October 15, 2014. REUTERS/Michael Dalder (GERMANY - Tags: TRANSPORT BUSINESS EMPLOYMENT) Quelle: REUTERS

Die Piloten hatten mit einem 35-stündigen Streik den Druck in dem monatelangen Arbeitskampf erhöht. Seit Montagmittag bestreikten die Flugzeugführer innerdeutsche Verbindungen und Europaflüge und seit dem frühen Dienstagmorgen auch Langstreckenflüge. Ab Frankfurt fielen fast alle Interkontinentalverbindungen aus. Die Gewerkschaft kämpft für die Beibehaltung der Frührentenregelung für die Piloten und gegen die Pläne des Konzerns für einen Billigableger.

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Luftfahrt-Experten beziffern den direkten Schaden für die Lufthansa aus dem siebenmonatigen Arbeitskampf bislang auf 100 Millionen Euro. Ein Rückgang der Flugbuchungen in Folge der Ausstände ist noch nicht mitgerechnet.

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