Peinliche Panne auf Firmen-Website: McDonald's warnte Mitarbeiter vor Fast Food

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Peinliche Panne auf Firmen-Website: McDonald's warnte Mitarbeiter vor Fast Food

Die Fast-Food-Kette McDonald's sieht sich mit einem PR-Fiasko konfrontiert: Auf einer Seite mit Informationen für Mitarbeiter wurde erklärt, dass Cheeseburger und Co. ungesund seien. Die Seite wurde inzwischen gesperrt.

Für McDonald's droht eine mit Gesundheitstipps für Mitarbeiter gespickte Website zum PR-Fiasko zu werden: Für einen gesunden Lebensstil sei der Genuss von Fast Food nicht zu empfehlen, stand auf der Internetseite „McResource“ zu lesen, wie der TV-Sender CNBC meldete. Betrieben wurde das Programm demnach von einem externen Unternehmen. Der größte Burger-Brater der Welt reagierte prompt und ließ die Webseite abschalten.

Zu dem Programm habe es irrelevante und überholte Informationen gegeben, teilte der Konzern mit Sitz in Oak Brook in Illinois am Donnerstag mit. Zudem hätten Außenseitergruppen Elemente aus dem Kontext gerissen und unangemessene Kommentaren gemacht.

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Die wertvollsten Fast-Food-Marken

  • Methodik

    Einmal jährlich wählt das US-Marktforschungsinstitut Millward Brown die wertvollsten Fast-Food-Ketten der Welt. Handelsblatt Online zeigt, welche Marken besonders gut abschneiden.

  • Platz 10

    Domino's Pizza - Markenwert: 620 Millionen Dollar

    Die zweitgrößte Pizzamarke der Welt kommt auf 9700 Filialen weltweit - in Deutschland gibt es allerdings nur 10 Niederlassung. Neben Pizza und Pasta sind auch Chicken Wings und Sandwiches auf der Karte zu finden.

  • Platz 9

    Taco Bell - Markenwert: 1,87 Milliarden Dollar

    Auch berühmte Burrito-Kette verkauft ihre mexikanischen Spezialitäten vor allem in den USA. Zwei Millionen Kunden und 5700 Filialen machen die Möchtegern-Mexikaner zu dem Umsatztreibern des Fastfood-Riesens Yum!-Brands.

  • Platz 8

    Burger King - Markenwert: 1,93 Milliarden Dollar

    Was die Größe betrifft sind die Erfinder des Whoppers der größte McDonalds-Konkurrent. Beim Markenwert spielt die Burgerkette trotz 12.400 Filialen in 72 Ländern weltweit aber in einer anderen Liga.

  • Platz 7

    Wendy's- Markenwert: 1,99 Milliarden Dollar

    Im Markenwert wird Burger King von einem US-Traditionsnamen sogar noch knapp überholt, obwohl die Kette nur auf 6.650 Filialen kommt - und das überwiegend in Nordamerika.

  • Platz 6

    Tim Hortons - Markenwert: 2,68 Milliarden Dollar

    Durch rasantes Wachstum hat die kanadische Kette in ihrem Heimatland sogar McDonald's überholt. In den 3300 Filialen werden besonders Kaffee und Donuts verkauft.

  • Platz 5

    Pizza Hut- Markenwert: 5,31 Milliarden Dollar

    Die 11.200 Filialen der weltgrößten Pizzakette gehören ebenfalls zum Yum!-Imperium. Statt auf die klassische italienische Pizza feiert die Kette vor allem mit Pan-Pizzen Erfolge, die in der Pfanne serviert werden.

  • Platz 4

    Kentucky Fried Chicken (KFC) - Markenwert: 8,22 Milliarden Dollar

    Noch heute lächelt KFC-Gründer Colonel Harland Sanders von jedem Eimer mit Hähnchenflügeln, der über die Ladentheke geht. Die Kette, die ebenfalls zu Yum! gehört, steht seit mehreren Jahren in der Kritik von Tierschützern.

  • Platz 3

    Starbucks - Markenwert: 11,9 Milliarden Dollar

    Die Zeit des rasanten Wachstums ist vorbei. Die US-Kaffeekette wächst, aber die Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren in der Bilanz. Im Markenwert ist trotzdem keine Kaffeekette besser.

  • Platz 2

    Subway - Markenwert: 14,31 Milliarden Dollar

    Während Subway in den USA als beliebter Franchisepartner gilt, gehen der Sandwich-Kette in Deutschland reihenweise die Franchisenehmer von der Stange. Im Markenwert werden die US-Brötchengeber aber nur von einem Konzern geschlagen.

  • Platz 1

    McDonald's - Markenwert: 81,02 Milliarden Dollar

    Das goldene M, Heimat von Big Mac und Chicken McNuggets, ist beim Markenwert einsam an der Spitze. Mit 33.000 Filialen in 119 Ländern gibt es kaum einen Winkel der Welt in dem der Fast-Food-Riese nicht aktiv ist.

In die Kritik war „McResource“ auch geraten, weil die Website den McDonald's-Mitarbeitern unrealistische Finanztipps an die Hand gab, die mit der Lebenswelt der Adressaten offenbar nur wenig gemein hatte. Medien- und Arbeitnehmergruppen bemängelten etwa, das auf der Internetseite vorgeschlagene Haushaltsbudget erfordere zwei Jobs und beinhalte keine Heizkosten. Zudem gebe es Tipps, wie hoch das Trinkgeld für den persönlichen Fitnesstrainer oder die Au-Pair-Kraft ausfallen sollte.

Nachdem die umstrittene Webseite nun abgeschaltet wurde, plant McDonald's nach eigenen Angaben eine interne Telefon-Help-Line, über die ein Großteil der Mitarbeiter künftig Ratschläge fürs Leben einholen kann.

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