Pleite-Reederei Hanjin: HSH vermittelt Schiffe an Maersk

Pleite-Reederei Hanjin: HSH vermittelt Schiffe an Maersk

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Neun Schiffe der Hanjin-Reederei fahren jetzt für Moeller-Maersk.

Die HSH Nordbank hat neun Schiffe der insolventen Reederei Hanjin an die weltgrößte Container-Reederei Moeller-Maersk verchartert. So sollen die Kredite zur Finanzierung der Schiffe weiter bedient werden.

Die HSH Nordbank hat eine Lösung für neun Schiffe der insolventen südkoreanischen Container-Reederei Hanjin gefunden, an deren Finanzierung das Hamburger Geldhaus maßgeblich beteiligt war. Sechs Hanjin-Schiffe seien langfristig an die weltgrößte Container-Reederei Moeller-Maersk aus Dänemark verchartert worden, teilte die Landesbank am Donnerstag mit. Damit sei es "in einem sehr schwierigen Marktumfeld gelungen, den Schiffen nach der Insolvenz von Hanjin eine langfristige Perspektive zu geben", sagte HSH-Risikovorstand Ulrik Lackschewitz. Sein Institut habe die Transaktion als Konsortialführer organisiert.

Drei weitere Hanjin-Schiffe, an deren Finanzierung die HSH ebenfalls beteiligt war, seien mit Hilfe von anderen Banken an die weltweit zweitgrößte Container-Reederei MSC verchartert worden, sagte eine mit der Transaktion vertraute Person. Vom MSC-Konzern, der seinen Sitz in der Schweiz hat, war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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Die Schifffahrt steht wegen Überkapazitäten seit über acht Jahren gewaltig unter Druck. Zuletzt hat sich die Situation noch einmal verschärft, weil der Welthandel wegen des geringeren Wachstums in China schwächelt. Die größte südkoreanische Reederei Hanjin hatte deshalb Ende August Insolvenz angemeldet. Banken, die Schiffe von Hanjin finanziert haben, müssen sich deshalb bemühen, dass diese künftig von anderen Reedereien eingesetzt werden. Damit steigen die Chancen, dass die Kredite zur Finanzierung der Schiffe bedient werden.

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Ein Containerschiff der Reederei Hanjin auf der Elbe bei Hamburg. Quelle: Bloomberg
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