Pop-Up-Restaurants und Dinner-Clubs: Wie Spitzen-Gastronomen neue Kunden locken

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Pop-Up-Restaurants und Dinner-Clubs: Wie Spitzen-Gastronomen neue Kunden locken

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Restaurants: Innovative Trends aus der Gourmet-Küche.

von Thorsten Firlus

Clubs, Pop-Up-Restaurants und Gastauftritte: Gastronomen wollen mehr Gäste für ambitionierte Spitzenküche gewinnen - und legen sich dafür mächtig ins Zeug.

So war es, genau so, sagten die, die sicher erinnern konnten. Die Scheibe Fleischwurst paniert, Spirelli-Nudeln leicht zerkocht und eine Tomatensauce drüber: das Jägerschnitzel a la DDR.

In Ermangelung von Schnitzeln wurde eben oft Jagdwurst genutzt. Erik Scheffler kann sich dran erinnern und weiß, wie Generationen von Kindern damit groß wurden.

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Und das Gericht schmeckt auch an diesem Abend in der Kantine eines Düsseldorfer Bürohauses. Aber Scheffler, der im Alltag zusammen mit Sonja Baumann die Küche des mit einem Michelin-Stern dekorierten Restaurants im „Gut Lärchenhof“ bei Köln betreibt, kann mit der Vorlage spielen. Er zaubert ein zweites Gericht, das so aussieht, aber ganz anders schmeckt. Er nennt es Jägerschnitzel 2.0.

Die sieben Erfolgsfaktoren gesunder Ernährung

  • Faktor Frische

    “Buy fresh, eat fresh”: Frisches kaufen, Frisches essen”

  • Faktor Zucker

    Zucker vermeiden

  • Faktor Weizen

    Weizenmehl vermeiden

  • Faktor Genfood

    “Frankenfoods” (Frankenstein Food), also Nahrungsmittel aus genetisch veränderten Pflanzen oder Tieren vermeiden

  • Faktor Protein

    Gute Proteine wie (Hühner-)Fleisch, Nüsse und Körner essen

  • Faktor Fett

    Gute Fette verwenden; sie machen nicht fett, denn die Übeltäter sind Zucker und Weißmehl

  • Faktor Phytonutrients

    Phytonutrients, also Phytonährstoffe, sind Nährstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln. Sie sind, anders als Vitamine, nicht lebensnotwendig. Aber sie halten gesund und fit und sollen die Lebenserwartung verlängern.

Aus der Jagdwurst wird ein Schaum, der in Tischtennisbällen großen Kugeln frittiert wird und die Spirellinudeln sind eigentlich aus Käse, daneben eine Schmortomate. Es ist der vierte Gang des Abends und heiß diskutiert am Tisch. Eine lange Tafel, freie Platzwahl und Menschen, die nur eines eint: Sie sind zu Gast im Club „Youdinner“. Das Menü mit dem Namen „Goodbye Lenin - 25 Jahre nach dem Mauerfall“, das Bachmann und Scheffler an diesem Abend servieren, ist einzigartig und so nirgends zu bekommen.

Exklusiv, kurzzeitig, locker und auf der Höhe der Zeit. Gastronomen versuchen, außerhalb des klassischen Terrains, dem eigenen Restaurant, Gäste für hochwertige Küche zu gewinnen.

Der Club Youdinner ist ein in Deutschland bislang einzigartiges Konzept. Die Mitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag von 180 Euro. Nur sie können Plätze für sich und Freunde reservieren - für die Kochevents wie den Abend mit Soljanka, Dosenfisch und Eierschecke in Düsseldorf. Jeder Abend kostet zusätzlich eine Pauschale.

Es ist die jüngste Variante eines Modells, das in Deutschland immer häufiger anzutreffen ist: Das Pop-Up-Restaurant.

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