Post-Tochter : DHL Express: Keine Übernahmen - Wachstum im Ausland

exklusivPost-Tochter : DHL Express: Keine Übernahmen - Wachstum im Ausland

von Christian Schlesiger

Die Frachttochter der Deutschen Post DHL, DHL Express, plant trotz wachsenden Frachtaufkommens und steigender Umsätze keine Übernahmen.

„Lieber schlucke ich Rasierklingen als andere Unternehmen“, sagte Ken Allen, Chef der Post-Tochter DHL Express. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und uns aus den Verlustgeschäften wie dem Inlandsgeschäft in den USA zurückgezogen. Jetzt folgt eine Phase der Optimierung. Bei der Transportkapazität haben wir noch Luft nach oben. Wir könnten locker noch deutlich mehr Pakete und Sendungen verkraften.“

Nach Allens Angaben steigt das Frachtaufkommen der DHL Express in praktisch allen Märkten. „Wir wachsen in allen europäischen Ländern. Sogar in Griechenland konnten wir bis heute leicht zulegen“, sagte Allen. Doch auch außerhalb Europas legt DHL in Asien, Afrika und Lateinamerika kräftig zu. „Wir machen schon heute knapp die Hälfte unseres Umsatzes in diesen Regionen. Und ihr Anteil wird künftig weiter steigen.“

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Auch das US-Geschäft läuft gut, obwohl sich DHL Express aus dem Inlandsgeschäft zurückgezogen hat. „2009 hatten wir 19 Flugzeuge für die internationalen Expressflüge eingeplant. Heute fliegen wir mit 26 Maschinen. 2011 und 2012 ist der Umsatz mit Expresssendungen aus den USA nach Deutschland pro Jahr um 20 Prozent gewachsen – in die andere Richtung um vier Prozent.“ DHL Express erzielt täglich mit Sendungen aus und in die USA einen Umsatz von mehr als drei Millionen Euro. Insgesamt transportiert DHL Express täglich mehr als 50.000 Sendungen aus und in die USA.

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