Quartalszahlen: Axel Springer verbucht Umsatzrückgang

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Quartalszahlen: Axel Springer verbucht Umsatzrückgang

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Zwei Wochen nach der Verkaufsankündigung eines Pakets von Zeitungen und Zeitschriften gibt das Medienhaus heute die Zahlen für das zweite Quartal bekannt.

Im zweiten Quartal hat der Medienkonzern Springer einen leichten Rückgang seines Ergebnisses verbucht. Der aufsehenerregende Verkauf eines Großteil des Printgeschäfts spielte im ersten Halbjahr noch keine Rolle.

Der Konzernumbau schlägt beim Medienkonzern Axel Springer nur leicht ins Kontor. Investitionen in die Neuausrichtung des Printgeschäfts und die Digitalisierung führten im zweiten Quartal zu einem leichten Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 0,4 Prozent auf 171,6 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Diese Springer-Titel gehören bald der Funke-Gruppe

  • Regionalzeitschriften

    NRW

    "Westdeutsche Allgemeine Zeitung"

    "Westfälische Rundschau"

    "Westfalenpost"

    ""Neue Ruhr/ Rhein Zeitung"

    Thüringen

    "Thüringer Allgemeine"

    "Ostthüringer Zeitung"

    Niedersachsen

    "Thüringische Landeszeitung"

    "Braunschweiger Zeitung"

    "Harz Kurier"

  • Programmzeitschriften

    14 Titel, darunter:

    "TV direkt"

    "Gong"

    "Bild & Funk plus" etc.

  • Rätselhefte

    60 Titel, darunter:

    "Bastei" etc.

  • Fachzeitschriften

    vor allem Musik-Motorrad-, Modellbau- und Bahntitel etc.

  • Frauenzeitschriften

    Acht Titel, darunter:

    "die aktuelle"

    "Frau im Spiegel"

    "Zeit für mich" etc.

  • Tier- und Landzeitschriften

    60 Titel, darunter:

    "Herz für Tiere"

    "Partner Hund"

    "Partner Katze"

    "Landidee" etc.

  • Anzeigenblätter

    72 lokale Ausgaben in NRW

Der Konzernumsatz fiel um 0,9 Prozent auf 823,7 Millionen Euro zu. Die digitalen Medien, zu denen die Online-Anzeigenportale Immonet und Seloger sowie die Vermarktungsplattform Zanox gehören, lieferten die höchsten Beiträge zu Umsatz und Ergebnis. Analysten hatten im Schnitt mit schwächeren Zahlen gerechnet.

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Der im MDax notierte Konzern bestätigte, er rechne für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Ergebnisses im einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz soll trotz des Rückgangs im zweiten Quartal weiterhin im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen. Der aufsehenerregende Verkauf eines Großteil des Printgeschäfts an die Funke Gruppe spielte im ersten Halbjahr noch keine Rolle.

Springer trennt sich zum Jahreswechsel für rund 900 Millionen Euro von traditionsreichen Blättern wie der "Berliner Morgenpost", dem "Hamburger Abendblatt" und der "Hörzu".

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