EU billigt Verkauf von Hamburg Süd an Maersk

Reederei: EU billigt Verkauf von Hamburg Süd an Maersk

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Ein Containerschiff der Reederei Hamburg Süd

Die EU-Kommission winkt den Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den dänischen Konzern Maersk unter Auflagen durch. Beide Unternehmen hatten Mitte März einen Kaufvertrag geschlossen.

Die EU-Kommission hat den Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den dänischen Konzern Maersk gebilligt. Auflage ist allerdings, dass sich Hamburg Süd von mehreren Handelsrouten zurückzieht, wie Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mitteilte. Sonst hätte der neue Großkonzern auf diesen Routen zu wenig Konkurrenz.

Maersk ist weltweit Branchenführer für Containerschifffahrt, die deutsche Hamburg Süd ist mit rund 190 Schiffen, 6000 Mitarbeitern und einem Umsatz von sechs Milliarden Euro die Nummer neun weltweit. Maersk will den deutschen Konkurrenten von der Oetker-Gruppe kaufen, die sich nach Jahrzehnten von der Schifffahrtssparte trennt. Beide Unternehmen hatten Mitte März einen Kaufvertrag geschlossen.

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„Wettbewerb in der Frachtschifffahrt ist unerlässlich für Europäische Firmen und für die europäische Wirtschaft insgesamt“, erklärte Vestager. Die Zusagen der beiden Unternehmen stellten sicher, dass dieser Wettbewerb erhalten bleibe.

Hamburg Süd und Maersk Das ist die neue Weltordnung der Meere

Der Vertrag ist unterschrieben: Dr. Oetker verkauft die Reederei Hamburg Süd an Maersk. Mit dem Milliardendeal wird die Welt der Containerfrachter neu geordnet. Warum sich der Hamburger Hafen jetzt Sorgen machen muss.

Die United Arab Shipping Company entstand 1976 als ein Gemeinschaftswerk sechs arabischer Staaten vom Persischen Golf. Nach der Pleite von Hanjin Shipping hat es UASC auf Platz zehn ins Ranking geschafft. Die 54 Schiffe umfassende Flotte hat eine Kapazität von 520.254 Standardcontainern. Die Fusion mit Hapag-Lloyd verzögerte sich zuletzt. Quelle: Alphaliner Quelle: dpa

Konkret soll sich Hamburg Süd aus fünf Verbünden zurückziehen, die Frachtdienstleistungen auf bestimmten Routen bündeln: von Nordeuropa nach Mittelamerika; von Nordeuropa an die Westküste Südamerikas; von Nordeuropa in den Nahen Osten; vom Mittelmeer an die Westküste Südamerikas; und vom Mittelmeer an die Ostküste Südamerikas.

Die Verbünde - genannt Konsortien - teilen sich auf diesen Routen Schiffe und sprechen ihre Kapazitäten, Fahrpläne und Zielhäfen ab.

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