Reedereien: Hapag-Lloyd und UASC besiegeln Fusion

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Reedereien: Hapag-Lloyd und UASC besiegeln Fusion

, aktualisiert 18. Juli 2016, 09:57 Uhr
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Container der Reederei Hapag Lloyd

Die Fusion von Hapag-Lloyd mit ihrem arabischen Rivalen UASC ist abgeschlossen. Das Unternehmen wird damit zur weltweit fünftgrößten Containerreederei.

Die Fusion von Hapag-Lloyd mit ihrem arabischen Rivalen UASC zur weltweit fünftgrößten Containerreederei ist unter Dach und Fach. Die Anteilseigner hätten die Verträge für den Zusammenschluss unterzeichnet, teilte Hapag-Lloyd am Montag in Hamburg mit. Um den Zusammenschluss abzusichern, sei eine Kapitalerhöhung von 400 Millionen Dollar vereinbart worden, die von den Haupteignern garantiert werde.

Im Juni hatten bereits die Aktionäre der United Arab Shipping Company und der Aufsichtsrat von Hapag-Lloyd dem Vorhaben zugestimmt. Seitdem wurde Details verhandelt.

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Die Schifffahrtsbranche steckt seit rund acht Jahren in einer Krise und leidet unter Überkapazitäten und sinkenden Frachtraten. Immer mehr Reedereien schließen sich deshalb zusammen, um ihren Frachtraum besser auslasten zu können.

Derweil durchkreuzt der Preiskampf in der Schifffahrt die Gewinnpläne von Hapag-Lloyd. Wegen einer deutlich schlechteren Entwicklung der Frachtraten werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in diesem Jahr „deutlich“ sinken, teilte das Unternehmen überraschend am Montag mit. Bisher war Vorstandschef Rolf Habben Jansen von einer deutlichen Steigerung ausgegangen.

Neben dem Preisverfall im Containergeschäft hätten im zweiten Quartal zusätzlich steigende Treibstoffpreise aufs Ergebnis gedrückt, begründete das Management nun die gekappte Jahresprognose. Zudem werde der geplante Zusammenschluss mit der arabischen Reederei UASC Einmalbelastungen mit sich bringen.

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