Rennstrecke Bilster Berg: Geschäftsführer soll falsch abgerechnet haben

exklusivRennstrecke Bilster Berg: Geschäftsführer soll falsch abgerechnet haben

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Auf der Rennstrecke Bilster Berg drohen Differenzen zwischen Geldgebern und dem Geschäftsführer.

von Florian Zerfaß

Die Geldgeber der privaten Rennstrecke Bilster Berg im Teutoburger Wald erheben nach Informationen der WirtschaftsWoche schwere Vorwürfe gegen Geschäftsführer Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff.

Der von den Anlegern eingerichtete Beirat hat einen Sonderbericht verfasst, der Oeynhausens Umgang mit dem Anlegergeld scharf kritisiert. So habe die Bad Driburger Unternehmensgruppe des Grafen mehrere Abschlagsrechnungen über insgesamt 1,35 Millionen Euro zuzüglich Umsatzsteuer für Projektsteuerungsleistungen beim Bau der Strecke gestellt. Leistungen seien allerdings "nicht ersichtlich", heißt es im Sonderbericht, der dem Magazin vorliegt. Eine Schlussrechnung und eine Abnahme der Leistungen habe es nie gegeben. Der Beirat fordert daher das Geld samt Zinsen zurück.

Oeynhausen widerspricht dem auf Anfrage und teilt mit, dass die geschuldeten Leistungen vollständig erbracht worden seien. "Die Vorwürfe sind unberechtigt und werden kurzfristig geklärt werden", lässt er seinen Sprecher ausrichten. In die 2013 eröffnete Test- und Präsentationsstrecke Bilster Berg haben rund 180 vermögende Anleger 34 Millionen Euro investiert. Initiator war Oeynhausen, zu dessen Unternehmensgruppe Rehakliniken, ein Hotel und ein Mineralwasserabfüller gehören.

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