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Kommentare zu: Groupon stürzt Partner ins Rabattchaos

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21 Kommentare
  • 31.07.2012, 10:44 Uhrder_leser

    Ich kann das als Groupon Kunde bestätigen, die Anbieter die nicht aufpassen werden von Groupon über den Tisch gezogen! Das Vetriebskonzept errinert an eine Drückerkolonne. Ich habe schon einige Abende mit Gastwirten verbracht die mir ihr Leid geklagt haben.

    Anbieter die die Regeln kennen und die Gutscheine begrenzen kommen mit Groupon sehr gut klar.

    Man muss ja keinen Vertag abschließen! Nachhaltig ist das Ganze allerdings nicht, ich frage mich auch wie das mit Rabatten von 50% und dazu noch eine Provision von 50% funktionieren soll.

  • 31.07.2012, 11:28 Uhrtraceur

    Als Kleinunternehmer muss ich mir eben Gedanken machen, wie viel Mehrarbeit durch Gutscheine ich meinem Unternehmen zumuten kann.
    Tut mir zwar leid für die Unternehmer, aber wer nur seinen Umsatz im Blick hat und nicht die nötige Weitsicht, der ist eben selbst Schuld!

  • 31.07.2012, 13:30 UhrPriexo

    In letzter Zeit häufen sich zwar solche Berichte über Groupon, aber ich hatte von Anfang an das Gefühl, es gibt Probleme, wenn Unternehmen mehr Gutscheine verkaufen, als sie in der Lage sind zu bedienen. Das ist sicherlich nicht nur die Schuld von Groupon, auch wenn die angesprochenen Fakten anrüchig und nach Drückerkolonnen klingen.

  • 31.07.2012, 17:57 UhrGroupon_Hasser

    Das Problem ist doch wieder einmal die Gier. Da sind die Unternehmer, die zu viele Gutscheine verkaufen, und da ist Groupon, dass die Hälfte des Ertrags als Provision einbehält. Zu ersterem kann man wirklich nur sagen "selbst schuld", bei letzterem frage ich mich, wann ein Groupon 2.0 wohl auf die Idee kommt nur 20 Prozent Provision zu verlangen.

  • 31.07.2012, 18:39 UhrWolle

    Jeder, der über Groupon etwas verkaufen will, weiß, dass er seine Ware oder Dienstleistung zum halben Preis anbieten muss und von diesem halben Preis nur die Hälfte tatsächlich bekommt. Wie kann man als Unternehmer davon existieren, dass man seine reguläre Leistung zu einem Viertel des Wertes verkauft? Garnicht. Aber dass wird doch klar, so bald man sich mit einem Außendienstmitarbeiter unterhält. Als ich dann auch noch erfahren habe, dass das Geld der nicht eingelösten Gutscheine bei Groupon verbleiben, war für mich klar, wer - neben Schnäppchenjägern - der wahre Gewinner ist: Groupon.

  • 31.07.2012, 21:29 UhrAno

    Als Unternehmer muss ich doch, verdammt noch mal, eine Promotion-Aktion durchrechnen - egal was irgendein Groupon-Mensch erzählt. Und man sollte doch soweit denken können, dass unter Umständen tausende Bestellungen eingehen - und wie man die dann abwickeln will. Vor allem muss jeder Groupon-Händler überlegen, ob seine Aktion zur Generierung von Stammkunden langt - denn mit Rabatt und Groupon-Gebühr ist es, wie hier schon angemerkt, kaum möglich überhaupt die eigenen Kosten zu decken - klar, Nischen mit einer Marge von >50% gibt es nicht viele ...

    Dass die Groupon-Werber alles erzählen um einen Vertrag abschließen zu können ist nicht sympathisch, aber zu erwarten.

    Davon ab - Groupons Geschäftsgebahren ist absolut unterirdisch, auch gegenüber den Kunden - und die Quittung bekommen sie ja gerade. Konkret bei mir: im letzten Jahr ungenutzen Gutschein problemlos per Mail als Guthaben zurückgebucht. Anfang 2012: ungenutzer Gutschein nach mehreren Mails mit Hinweis auf AGB mit 15% Abzug als Guthaben erhalten. Mitte 2012: Gutschrift des ungenutzten Gutscheins nach mehreren Mails und 4 Wochen versprochen, seitdem trotz mehrer Mahnungen (und 6 weiteren Wochen) keine Reaktion oder Gutschrift. Die hole ich mir noch, löse das Guthaben ein und dann bin ich weg - und nicht der einzige dem es so geht ...

  • 01.08.2012, 09:35 Uhrskiera

    Ich habe für Unternehmen ein Rechenmodell entwickelt, das recht leicht die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit solcher Verkaufsförderungsaktionen gestattet. Es steht im Internet kostenlos unter www.coupon-calculator.de zur Verfügung. Ich empfehle Unternehmen sehr, sich intensiv mit dem Erfolg von solchen Verkaufsförderungsaktionen vor dem Abschluss eines Vertrags auseinanderzusetzen, da bereits kleine Änderungen an den Coupon-Aktionen große Auswirkungen auf den Erfolg haben.

  • 01.08.2012, 09:36 Uhrskiera

    Ich habe für Unternehmen ein Rechenmodell entwickelt, das recht leicht die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit solcher Verkaufsförderungsaktionen gestattet. Es steht im Internet kostenlos unter www.coupon-calculator.de zur Verfügung. Ich empfehle Unternehmen sehr, sich intensiv mit dem Erfolg von solchen Verkaufsförderungsaktionen vor dem Abschluss eines Vertrags auseinanderzusetzen, da bereits kleine Änderungen an den Coupon-Aktionen große Auswirkungen auf den Erfolg haben.

  • 01.08.2012, 11:31 UhrNils

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.grieche-in-der-luisenstrasse-groupon-verkauft-gutscheine-fuer-pleite-lokal.c5b5fbc4-a5a0-4fd2-82f5-1acc137b8980.html

    Habe persönlich auch schon mehrfach erlebt, dass Unternehmen einen Gutschein nicht einlösen wollten, vor allem Restaurants. Ein Laden hat sich sogar zu der Aussage verstiegen, dass bis zum Ablauf des Gutscheins schon alles ausgebucht sei. War natürlich gelogen, Groupon hat auf Beschwerde hin den Gutscheinpreis erstattet.

  • 01.08.2012, 12:44 UhrMichaelKrause

    Wenn auch für Restaurants geschrieben, ist dieser Artikel für alle Unternehmen lesenswert, die überlegen eine Groupon Aktion durchzuführen:
    http://www.restaurantwerbung.de/groupon-deals-und-gastronomen/

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