Sportmarketing: Die Bundesliga im Visier

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Sportmarketing: Die Bundesliga im Visier

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Die Sportrechte-Agentur Kentaro darf als Partner etwa des österreichischen Fußballverbandes erstmals die TV- und Marketingrechte aller fünf deutschen Auswärtsspiele an TV-Sender und Werbekunden verkaufen.

von Peter Steinkirchner

Die Sportmarketingagentur Kentaro verdient viel Geld  mit den Auswärtsspielen der deutschen Nationalelf und will diese nutzen, um mit neuen Ideen mit Bundesligisten ins Geschäft zu kommen.

Wenn am Dienstag die deutsche Fußballnationalelf in Wien zum Auswärtsspiel im Rahmen der WM-Qualifikation antritt, wird sich ein Mann besonders über die Werbebanden freuen: Philipp Grothe, Mitgründer der internationalen Sportrechte-Agentur Kentaro. Dank Losglück darf Kentaro als Partner etwa des österreichischen Fußballverbandes erstmals die TV- und Marketingrechte aller fünf deutschen Auswärtsspiele an TV-Sender und Werbekunden verkaufen. Denn bei der Auslosung im Juni 2011 bewies der frühere brasilianische Stürmerstar Ronaldo ein goldenes Händchen, als er ausgerechnet fünf der 18 Verbände, mit denen Kentaro einen Vermarktungsvertrag hat, in eine Gruppe mit dem DFB-Team loste.

Für Kentaro ein schönes Geschäft: Rund 50 Millionen Euro Umsatz werde die Agentur mit Hauptsitz in Wil in der Schweiz allein mit der Vermarktung der deutschen Qualifikations-Gruppe erzielen, sagt Grothe. Davon fließt ein Anteil an die beteiligten Verbände. Insgesamt erzielt Kentaro bis zu 25 Prozent seines Jahresumsatzes von gut 125 Millionen Euro aus der Vermarktung rudn um die WM-Qualifikation.

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Unter den Bandenwerbern bei den deutschen Auswärts-Partien sind unter anderem Daimler, Bitburger und Wettanbieter bet-at-home. Den Kontakt zu den Werbekunden will Kentaro, das Büros in Hamburg und seit März auch in München unterhält, nutzen, um hierzulande stärker als bisher Fuß zu fassen. Grothe und sein Statthalter Stefan Fueg bieten Bundesligisten etwa PR-trächtige Asien-Touren oder Kurz-Turniere nach dem Vorbild des Audi-Cup in München an: „Hier haben die Vereine noch viel Potenzial für Zusatzeinnahmen“, sagt Grothe.

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So habe etwa der Hamburger SV, der sich in der vergangene Saison zum wiederholten Male nicht für einen europäischen Wettbewerb wie Euro- oder Champions League qualifizieren konnte, Zusatzeinnahmen durch die Teilnahme an einem Fußball-Turnier in Südkorea oder die Mitorganisation des Freundschaftsländerspiels Brasilien – Dänemark erzielen können. Vorbild für diese Strategie, mit neuen Events und Rechten Erlöse zu schaffen, sind die Clubs der englischen Premier League, wo Kentaro bereits seit Jahren mit Vereinen zusammen arbeitet.

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