Erfolgreiche Billig-Töchter
- Quelle: Screenshot
HLX - Start am 7. Dezember 2012
Das neue Portal von L-Tur mit der URL www.hlx.com geht am 7. Dezember 2012 an den Start. HLX baut komplette Urlaubsreisen mit Flug, Übernachtung und Extras von Verpflegung bis Transfers à la Minute nach den Wünschen des Kunden zusammen und vergleicht den eigenen Preis mit den Angeboten von 160 Wettbewerbern.
Im Unterschied zu vielen anderen Reise-Portalen vergleicht HLX keine vorgeschnürten Pakete, sondern greift auf 220 Millionen mögliche Kombinationen von Flug und Hotel aus dem Bestand der Reiseanbieter zu und zimmert ein persönliches Paket.
Quelle: ScreenshotPlatz 10: Travelocity Europe
Umsatz 2010: 130 Mio. Euro
Travelocity belegt nach Schätzungen der fvw-Redaktion den zehnten Platz der Online-Reiseportale in Deutschland mit Portalen wie www.lastminute.de. Ein Vergleich des Umsatzes mit Zahlen aus dem Jahr 2009 ist nicht möglich, weil einige Unternehmensteile für die diesjährige Schätzung weggelassen wurden.
Pluspunkte gibt es für Hotelvideos, kleine Reisegeschichten, Top-Ten-Listen und das breite Angebot inklusive Ferienhäusern.
Abzüge gibt es für ein etwas unübersichtliches Layout, die relativ komplizierte Suche und noch spärlich vorhandenen Bewertungen.
Quelle für die Umsatzzahlen: fvw-Das Magazin für Touristik und Business-Travel
Quelle: ScreenshotPlatz 9: Travix (BCD)
Umsatz 2010: 150 Mio. Euro
Mit seinen Portalen www.cheaptickets.de und www.flugladen.de belegt Travix den neunten Platz im Ranking.
Quelle: ScreenshotPlatz 8: RTK-Gruppe
Umsatz 2010: 191,2 Mio. Euro
Die RTK-Gruppe betreibt Merson.de, RT-Reisen.de (siehe Bild) und etliche Mitgliederportale.
Quelle: ScreenshotPlatz 7: Comvel
Umsatz 2010: geschätzte 2010 Millionen Euro*
Comvel betreibt die Portale weg.de, ferien.de und payback-reisen.de.
Pluspunkte sammeln die Reiseseiten des Kölner Media Ventures dadurch, dass neben der Suchmaske auch eine freie Suche möglich ist, eigene Skiseiten mit Web-Cams angeboten werden und eigene Veranstalter-Angebote.
Abzüge gibt es für die im Gegensatz zu anderen Portalen etwas aufdringliche Werbung
* Die Schätzungen beruhen auf Expertenmeinungen, Angaben zum Traffic und den genannten Vorjahresumsätzen
Quelle: dpaPlatz 6: TUI
Umsatz 2010: geschätzte 225 Millionen Euro
TUI ist unter anderem mit den Portalen TUIfly.de, 1-2Fly, Discount-Travel.de im Web präsent. Größter Umsatzbringer ist das ehemalig Airline-Portal Tuifly.com, das seit 2009 von TUI Deutschland betrieben wird.

Platz 5: Holidaycheck
Umsatz 2010: geschätzte 410 Mio. Euro; + 46,5 %
Holidaycheck.de ist ein Tochterunternehmen der Tomorrow-Focus. Die Angaben zum Umsatz basieren auf deren Angaben zum Nettoumsatz im Bereich E-Commerce und berücksichtigt zudem Expertenmeinungen.

Platz 4: Opodo
Umsatz 2010: 468 Mio. Euro, + 14,4 %
Opodo sichert sich Platz vier mit nur einem Portal, Opodo.de.
Quelle: ScreenshotPlatz 3: Schmetterling
Umsatz 2010: 488,2, + 16,2 %
Schmetterling ist nach eigenen Angaben drittgrößter Online-Reiseportalbetreiber. Die fvw-Experten schließen aber nicht aus, dass das Unternehmen bei den Angaben einige Umsätze doppelt zählt.
Die Reiseportale von Schmetterling sind unter anderem schmetterling.24.de und buche24.de.
Quelle: ScreenshotPlatz 2: Expedia
Umsatz 2010: 745 Mio. Euro; + 23 %
Expedia war einer der Pioniere im Markt für Online-Buchungen und hat sich dort schon lange etabliert. Der Betreiber setzt nach wie vor allein auf die Seite expedia.de und ist börsennotiert.
Pluspunkte sammelt das Portal mit seiner übersichtlichen Seite, seinem eigenen Reiseangebot, vielen Zusatzinfos und Bewertungen.
Abzüge gibt es für die etwas US-lastigen Informatioen und die sehr präsente Werbung.
HLX - Start am 7. Dezember 2012
Das neue Portal von L-Tur mit der URL www.hlx.com geht am 7. Dezember 2012 an den Start. HLX baut komplette Urlaubsreisen mit Flug, Übernachtung und Extras von Verpflegung bis Transfers à la Minute nach den Wünschen des Kunden zusammen und vergleicht den eigenen Preis mit den Angeboten von 160 Wettbewerbern.
Im Unterschied zu vielen anderen Reise-Portalen vergleicht HLX keine vorgeschnürten Pakete, sondern greift auf 220 Millionen mögliche Kombinationen von Flug und Hotel aus dem Bestand der Reiseanbieter zu und zimmert ein persönliches Paket.
Dass sich große Fluggesellschaften eine Billigtochter in der eigenen Branche gönnen, ist schon mehr die Regel denn die Ausnahme. Seit 2009 gehört die Niedrig-Preis-Fluggesellschaft Germanwings vollständig zur Lufthansa-Familie. Singapore Airlines und die Air France-KLM-Gruppe arbeiten an ihren Billigflug-Konzepten in Form von Tochterunternehmen.
Billig-Airlines haben in den vergangenen Jahren der etablierten Fluggesellschaften Kunden abgegraben. Im gesamten deutschen Luftverkehr liegt der Anteil der Low Cost-Flüge bei über 30 Prozent. Europas größte Billig-Fluggesellschaft ist Ryanair mit wöchentlich mehr als 10.700 Starts allein im Juli 2011, gefolgt von Easyjet, Air Berlin und flybe. Auch Airlines wie Norwegian, Aer Lingus und Germanwings gehören zu den Top Ten. Norwegian orderte erst kürzlich 222 Passagiermaschinen bei Boeing und Airbus - Listenpreis rund 16,7 Milliarden Euro. Über den Rabatt schweigen sich die Vertragsparteien aus. Konzernchef Bjørn Kjos sieht seine Milliarden trotz düsteren Konjunkturaussichten gut investiert. Der weltweite Flugverkehr werde ständig zunehmen und die Einsparungen durch verminderte Treibstoffkosten von bis zu 30 Prozent seien enorm.
Sparpotenzial ist das große Thema der Billigairlines. Wenn der Service auf ein Minimum reduziert ist, stellt sich die Frage, wie die Ticketpreise noch weiter gedrückt werden können. Nach Ansicht von Cockpit-Sprecher Handwerg entscheidet jedoch nicht der Posten Löhne und Gehälter über Erfolg oder Misserfolg einer Airline. Er sieht das Management in der Pflicht . "Die Personalkosten haben noch nie zum Scheitern einer Airline geführt. Jüngstes Beispiel ist Cirrus, die eher bei den niedrigsten Tarifverträgen im Cockpit aller Airlines in Deutschland liegen und nun im Insolvenzverfahren sind."
Die kleine saarländische Fluggesellschaft Cirrus hatte am Montag beim Amtsgericht Saarbrücken einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Die Flotte besteht aus sieben Flugzeugen, die Routen zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz anbietet. Bei Cirrus Airlines sind 300 Mitarbeiter beschäftigt. Mit der Pleite der Airline wird die zum Jahresanfang eingeführte Luftverkehrssteuer in Verbindung gebracht.














