Streik der Flugbegleiter: Lufthansa streicht Flüge am Wochenende

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Streik der Flugbegleiter: Lufthansa streicht Flüge am Wochenende

Quelle:Reuters, dpa

Auch am Wochenende hat die Lufthansa weitere Flüge streichen müssen. Der Tarifstreit scheint festgefahren. Die Lufthansa bekräftigte, bei ihrem Angebot von einer Gehaltserhöhung von 3,5 Prozent bleiben zu wollen.

Am Samstag fielen 19 innerdeutsche und europäische Flüge aus, teilte die Lufthansa am Samstagvormittag mit. Der Streik habe Schäden in Millionenhöhe verursacht, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Rund 350 Passagiere mussten die Nacht im Transitbereich des Flughafens verbringen. Ihre Flüge waren gestrichen worden, und da sie in Frankfurt lediglich umsteigen wollten besaßen sie kein Visum für die Einreise nach Deutschland.

Am Freitag hatte der von 5.00 bis 13.00 Uhr dauernde Streik der Stewardessen und Stewards am Frankfurter Flughafen für Chaos gesorgt. 26.000 Passagiere saßen fest, 190 Flüge fielen aus, der größte Flughafen Deutschlands wurde teilweise geschlossen. Vorübergehend durfte in ganz Europa kein Flugzeug mehr Richtung Frankfurt starten - die Parkpositionen für Jets waren knapp geworden.

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huGO-BildID: 27723982 ARCHIV - Flugbegleiter der Lufthansa stehen am 28.01.2009 am Flughafen von Frankfurt am Main während eines Warnstreiks vor einem Eingang für Lufthansa-Bedienstete. Bei der Lufthansa gibt es zum Ende der Ferienzeit einen Streik des Kabinenpersonals. «Wir sind ab heute im Arbeitskampf mit der Lufthansa», teilte UFO-Gewerkschaftschef Baublies am Dienstag (28.08.2012) in Frankfurt mit. Genaue Streiktermine nannte er noch nicht. Das will sich die Gewerkschaft offenhalten. Foto: Frank Rumpenhorst dpa/lhe +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat mit weiteren Arbeitsniederlegungen gedroht und will diese jeweils nur wenige Stunden vor Streikbeginn ankündigen. Derzeit habe die Lufthansa „keine Anzeichen für einen weiteren Ausstand“, sagte der Sprecher.

Außerdem bekräftigte die Lufthansa bei ihrem Angebot bleiben zu wollen. „Wir sehen im Moment keine Veranlassung, da nachzubessern“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Samstag in Frankfurt der Nachrichtenagentur dpa. Das Angebot an die Gewerkschaft Ufo könne sich sehen lassen, weil es „sehr weitreichende Zusagen zur Sicherheit der Arbeitsplätze“ beinhalte. „Wir können nur appellieren, dass Ufo an den Verhandlungstisch zurückkehrt“, sagte er. Ufo fordert in dem Tarifstreit unter anderem fünf Prozent mehr Geld, die Lufthansa bietet 3,5 Prozent.

Festgefahrene Gespräche

Die seit gut einem Jahr währenden und überaus zähen Tarifgespräche sind festgefahren. Ufo kämpft für höhere Löhne und gegen die Auslagerung von Stellen. Nach Ansicht des Lufthansa-Managements sind wegen der harten Konkurrenz von Billig-Fliegern wie Ryanair dagegen Einschnitte nötig. Nicht einmal über die Zahl der Flugbegleiter bei der Lufthansa sind sich die Streithähne einig: Die Lufthansa spricht von 18.000 - Ufo von gut 19.000.

Quelle:  Reutersdpa
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