Der Ausflug in die Solarenergie-Technik kommt Siemens teuer zu stehen. Der Konzern müsse mit dem Ausstieg aus dem Geschäft erneut Belastungen von brutto mehr als 250 Millionen Euro verbuchen, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Siemens-Kreise. Diese würden sich aus Firmenwertabschreibungen, operativen Verlusten sowie Abschreibungen auf bereits begonnene Solaranlagen zusammensetzen. Insgesamt habe die Münchener das 2009 gestartete Experiment mit Sonnenstrom einen Betrag in der Größenordnung von 800 Millionen Euro gekostet. Siemens war am Sonntagabend auf Anfrage zunächst nicht zu erreichen.
Siemens hatte angekündigt, das Solarthermie- und Photovoltaikgeschäft zu verkaufen. Von den Plänen sind weltweit 680 Mitarbeiter betroffen. Elektrotechnische Komponenten wie Generatoren und Netztechnik soll es aber weiterhin geben. Der Konzern hatte vor allem auf Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenhitze gesetzt und dafür eigens die israelische Solel für 418 Millionen Dollar gekauft. Die Strategie zahlte sich jedoch nicht aus. Solel machte mehr Verlust als Umsatz.

Hi Aurel...Die Reaktorunfälle von Fukushima haben neben den geringfügigen realen Schäden, eine Region der Grösse eines D Landkreises ist radioaktiv so kontaminiert wie es der Südschwarzwald seit geologischen Zeiten ist, 4 ältere Kernkraftwerke sind Totalschäden, einen riesigen Panikschaden verursacht.
Sicherlich ist es eine enorme Herausforderung solche Panikschäden künftig zu verhindern.
Die generelle Kommunikation in Sachen Reaktorunfälle war in Japan sehr unglücklich. Man hatte kommuniziert, dass so etwas in J nicht möglich sei. Als es dann doch passierte war man kaum vorbereitet, die Menschen verloren das Vertrauen in die Regierung und sind in Panik geraten.
Eine ehrliche Kommunikation, dass Reaktounfälle selten, aber nicht auszuschliessen sind und die Folgen weniger schwerwiegend sind als bei anderen Energieerzeugungsverfahren, ist zu komplex um verstanden zu werden. Hier muss sicherlich ein Weg gefunden werden.
Die sinnlosen Evakuierungen in Fukushima haben sicherlich zu der Panikstimmung beigetragen. Ausserhalb Europas sehen die Notfallpläne vieler Länder keine generellen Evakuierungen mehr vor.
Vandale

ist schon verwunderlich wenn Du von Ökoreligion sprichst und dabei gebetsmühlenartig von der sicheren Kernenergie sprichst.. Meines Wissens sind zur Zeit weltweit 437 AKW in betrieb von denen zwei bereits sagen wir mal nicht so gelaufen sind wie gewünscht. Und ich möchte nicht darüber reden wer denn finanziell dafür haftet wenn ein solches teil in unseren Gefilden uns um die Ohren fliegt. Die Betreiber werden es nicht sein, deren Anteil ist ja gedeckelt. Also bluten wir nicht nur physisch sondern auch monitär.
Es sind Leute wie DU, die hier ständig falsch informieren mit vermeintlichen jahrzehntelangen Erfahrungen und die Menschen verunsichern. Nur dem Tigerentenclub haben wir es zu verdanken, dass die Energiewende abgewürgt wird- und das in vollem Wissen und mit aller Macht. Mutti hat euch eben lieb....
PS: wenn Du abklingende Brennstäbe in deinem Schlafzimmer lagern willst dann melde Dich doch mal beim Altmeier...Deine Nachbarn werden es Dir danken.

Hi Aurel..kennen Sie eine Energieerzeugungsart mit einem geringerem Risikopotential als die Kernenergie?
Mein Bekanntenkreis beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Kernenergie. Abseits ökoreligiöser Phantasieberichte wo man Abschreibungen, Rückstellungen für abgebrannten Kernbrennstoff, oder nicht erhobene Steuern als Subvention zählt, haben wir noch nie von Subventionen für die Kernenergie gehört. Allerdings sind uns zahlreiche Behinderungen durch sachfremde Entscheidungen von Politkern bekannt die insgesamt 2-stellige Milliardenbeträge gekostet haben.
Falls Sie Subventionen für die Kernenergie kennen sollten Sie sich als Unternehmensberater selbständig machen und ihr Wissen an die Versorger verkaufen. Das wäre sicherlich sehr lukrativ.
Vandale