Swiss: Bettwanzen in der Business Class entdeckt

Swiss: Bettwanzen in der Business Class entdeckt

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Die Schweizer Airline Swiss macht mit Ungeziefer an Bord Schlagzeilen.

Ungeziefer an Bord: Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat ein Problem mit Schädlingen. Ausgerechnet in der teuren Business Class haben sich Bettwanzen eingenistet. Da hilft nur noch der Kammerjäger.

In einer Maschine der Airline Swiss haben sich Bettwanzen breitgemacht. Der Flieger kam aus Mumbai und landete in Zürich. Der Flieger wurde sofort aus dem Verkehr genommen, als der Befall am vergangenen Montag entdeckt wurde, berichtet die Zeitung "Schweiz am Sonntag". Eine Sprecherin bestätigte dem Blatt den Vorfall.

Ein Kammerjäger musste anrücken und die Maschine mit einer speziellen Methode reinigen. Dabei wurde das Flugzeug mit einem Heißluftofen auf 60 Grad erwärmt, um sämtliche Wanzen und auch deren Larven zu vernichten. Die Passagiere hätten nichts abbekommen, aber ein Flugbegleiter sei gebissen worden. Nachdem das Ungeziefer vernichtet war, wurde der Flieger wieder eingesetzt.

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Bettwanzen ernähren sich von Blut. In Matratzen und Polstern fühlen sie sich besonders wohl.

Bettwanzen sind auch in Hotels gefürchtete Schädlinge, die schwer zu vermeiden sind. Immer wieder hört man Fälle auch hochpreisiger Hotelanlagen, in denen die Gäste gebissen wurden. Die im Schnitt etwa vier bis fünf Millimeter kleinen Tiere sind nachtaktiv und schwierig zu entdecken. Da sie sich vom Blut ihres Wirts, vornehmlich des Menschen, ernähren, fühlen sie sich in Matratzen und Polstern besonders wohl. Die Wanzen verstecken sich aber auch in Ritzen und Spalten von Tapeten, Möbeln, Fußleisten oder Steckdosen. Auch zwischen Büchern oder CD-Hüllen können sie hausen. Vor allem in der Nacht locken die Wärme und der Geruch des Körpers die Parasiten an.

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Eine Patientin mit massiven Bettwanzen-Bissen an Rücken und Armen.

Die Kabinen der Flieger würden nach jedem Flug gereinigt, betonte die Swiss-Sprecherin. Laut Experten besteht kein Zusammenhang mit mangelnder Hygiene, da die Tiere vor allem über Gepäckstücke eingeschleppt würden. Die Bettwanzen-Vorfälle nehmen zu, weil die Menschen immer mehr reisen und so auch Ungeziefer mitschleppen. Um einen Befall im heimischen Bett zu vermeiden, empfiehlt Marcus Schmidt von der Schädlingsbekämpfungs-Beratungsstelle Zürich, Koffer nie neben dem Bett aufzubewahren. Anhaltspunkte für Wanzenbefall bietet auch der Kot der Tiere, man sollte auf kleine schwarze Flecken auf der Matratze achten.

Die Bisse der Bettwanzen verursachen juckenden roten Ausschlag, der mehrere Tage anhalten kann. Eine Krankheitsübertragung durch die Wanzen wurde bislang aber nicht nachgewiesen. Auffälliger Unterschied zu Mückenstichen: Die Tiere stechen gern mehrmals hintereinander, so entstehen die sogenannten "Wanzenstraßen". In Einzelfällen kann es zu Entzündungen und allergischen Reaktionen kommen.

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