Taxi-App: Taxifahrer-Streik beschert Uber neue Kunden

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Taxi-App: Taxifahrer-Streik beschert Uber neue Kunden

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Die Taxifahrer demonstrieren mit dieser Aktion gegen die neue Konkurrenz aus dem Internet - mit gegenteiligem Erfolg.

Europaweit gingen gestern Taxifahrer auf die Straße und demonstrierten gegen Uber und andere Konkurrenten aus dem Internet. Doch der Schuss ging gründlich nach hinten los.

In Nordrhein-Westfalen fuhren keine Züge und auch die Taxen streikten. Viele Pendler griffen deshalb zum Smartphone und organisierten sich via Uber und anderen Taxi-Apps einen fahrbaren Untersatz. Und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern europaweit. Der Fahrdienst Uber hat nach eigenen Angaben von den Protesten der Taxifahrer gegen ihn und andere Internet-Angebote profitiert. „Wir arbeiten rund um die Uhr“, sagte Europachef Pierre-Dimitri Gore-Coty am Mittwochabend dem Wirtschaftssender Bloomberg TV. Quer durch Europa habe es sechs bis achtmal mehr neue Kunden als an gewöhnlichen Tagen gegeben, in Barcelona seien es sogar elfmal mehr gewesen.

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Die Taxifahrer hatten in mehreren europäischen Metropolen mit Streiks und Protestfahrten gegen den Vormarsch von Uber und anderer App-Dienste demonstriert. Sie sehen einen unfairen Wettbewerb, weil die Konkurrenz aus dem Internet die strikten Regeln und zum Teil hohen Lizenzkosten für das Taxi-Gewerbe umgehe. Die Dienste betreiben keine eigenen Wagen, sondern treten nur als Vermittler zwischen Fahrern und Fahrgästen auf. Uber öffnete zum Start der Proteste seine Plattform überraschend auch für offizielle Londoner Taxi-Fahrer. Diese Option UberTaxi solle auch auf andere Städte ausgeweitet werden, sagte Gore-Coty.

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