Top 25 der Wirtschaftsprüfer: Steuer- und Managementberatung bringt sattes Plus

Top 25 der Wirtschaftsprüfer: Steuer- und Managementberatung bringt sattes Plus

Die führenden Wirtschaftsprüfer blicken gutgelaunt in die Zukunft: Vor allem die große Nachfrage bei Steuer- und Managementberatung beschert den „Big Four“ Wachstumsraten von sechs Prozent.

Die 25 führenden Wirtschaftsprüfer in Deutschland haben in 2012 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro erzielt. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Liste und -Studie 2013 „Führende Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften in Deutschland“. „Die Services der WP-Gesellschaften wurden in 2012 verstärkt nachgefragt“, sagte Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk, „vor allem die Steuerberatung und Managementberatung nahmen zu, die Abschluss­prüfung und wirtschaftsprüfungsnahe Beratung zeigten sich stabil.“

Erstmals seit 2008 liegt das Wachstum der vier umsatzstärksten Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC), KPMG, Ernst & Young sowie Deloitte wieder über dem der Top 25. Sie steigerten ihre Umsätze im zurückliegenden Geschäftsjahr 2012 um durchschnittlich 6,3 Prozent (Top 25: 5,6%). Während die sogenannten Big Four in 2009 und 2010 noch Umsatzeinbußen hinnehmen mussten (2010: -7,7%; 2009: -3,9%), betrug im Jahr 2011 das durchschnittliche Wachstum 5,2 Prozent.

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PwC liegt mit mehr als 1,5 Milliarden Euro Umsatz auf Position eins (+4,3% im Vergleich zu 2011), gefolgt von KPMG mit 1,3 Milliarden Euro (+8,7%). In den KPMG-Umsätzen kommen sowohl die Rechtsberatungs-Aktivitäten als auch die Übernahme des Consulting-Unternehmens BrainNet zum Tragen. Ernst & Young mit 1,16 Milliarden Euro (+6,4%) sowie Deloitte mit 657,8 Millionen Euro (+5,8%) folgen auf den Plätzen drei und vier.

„Interessant ist der starke Ausbau der Advisory und Consulting Services in den zurückliegenden Jahren“, sagte Hossenfelder. PwC verstärkte sich unter anderem mit PRTM und Kampus, KPMG mit BrainNet, Dr. Geke & Associates sowie TellSell Consulting, Ernst & Young mit J&M. „Und auch die WP-Gesellschaft Deloitte, die sich im Gegensatz zu den anderen Big Four zu Beginn dieses Jahrtausends nicht von ihrer Consulting-Sparte trennte, verstärkt die ohnehin starke Beratungsexpertise unter anderem durch den Erwerb der Monitor Group. Neben den Big Four bauen auch andere Prüfungs- und Beratungshäuser die Beratungstätigkeiten aus“, so Hossenfelder weiter.

Für das laufende Geschäftsjahr prognostizieren die Top 25 ein durchschnittliches Wachstum von 4,5 Prozent. Optimistischer zeigen sich die Big Four: Sie erwarten ein Wachstum von durchschnittlich sechs Prozent. Als Umsatztreiber gelten weiterhin internationale Steuer- und Compliance-Projekte sowie Rechts- und Managementberatung.

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Die jährlich erscheinende Lünendonk-Liste ist ein Ranking der 25 nach Inlandsumsatz führenden Wirtschaftsprüfer-Gesellschaften in Deutschland. Das sind die Aufnahmekriterien: Mehr als 60 Prozent des Umsatzes resultieren aus Wirtschafts­prüfung, Steuerberatung (ohne Steuerdeklaration und Buchhaltung), Corporate Finance und/oder Rechtsberatung. Davon müssen mindestens 15 Prozent auf Wirtschaftsprüfung entfallen (reine Abschlussprüfung, ohne wirtschaftsprüfungsnahe Beratung). Zudem werden nur selbstständig organisierte Wirtschaftsprüfer-Gesellschaften berücksichtigt.

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