Quelle: APEinmal im Jahr stellt die Statistikagentur für Flugsicherheit JACDAC ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab. Die gute Nachricht für alle Passagiere: 2011 war das sicherstes Jahr in der Geschichte der Verkehrsluftfahrt. Die schlechte Nachricht: Insbesondere die Triebwerke sorgten für einige Schrecksekunden. Handelsblatt Online zeigt, welche 20 Airlines im Ranking die hinteren Plätze belegen.
Quelle: dapdPlatz 20 - US Airways (USA)
Vielen Europäern ist die Airline noch durch die spektakuläre Notlandung im Hudson River ein Begriff. Die Unglückhistorie der Fluggesellschaft ist noch länger. Bei neun Abstürzen in den vergangenen dreißig Jahren kamen 220 Menschen ums Leben.
Quelle: APPlatz 19 - Alaska Airlines (USA)
Im September 2011 wurde Alaska Airlines zu einer Geldstrafe von 590.000 US-Dollar verurteilt, nachdem es bei der Wartung einer Boeing 737 zu Regelverletzungen kam - und Jahre später ein Feuer ausbrach. Die letzte große Katastrophe liegt mittlerweile elf Jahre zurück: Im Jahr 2000 stürzte eine Maschine in den Pazifik.
Quelle: APPlatz 18 - Asiana Airlines (Südkorea)
Auch die Südkoreaner mussten in den vergangenen Jahren schwere Zwischenfälle melden. Weil Hagelkörner die Nase und das Frontfenster eines A321 der südkoreanischen Airline demoliert hatten, mussten die Piloten ihre Maschine notlanden. Seit der Gründung im Jahr 1988 kam allerdings erst zu einem Absturz.
Quelle: APPlatz 17 - Japan Airlines (Japan)
Die japanische Airline belegt ebenfalls einen unrühmlichen Platz unter den unsichersten Fluggesellschaften. Dabei trübt vor allem ein tragisches Unglück aus dem Jahr 1985 die Statistik, bei dem 520 Menschen ums Leben kamen. Das ist die höchste Zahl an Todesopfern in der Geschichte der Zivilluftfahrt beim Absturz eines einzelnen Flugzeugs.
Quelle: dpaPlatz 16 - Iberia (Spanien)
Der letzte schwerwiegende Unfall einer Maschine der größten spanischen Fluggesellschaft liegt schon satte 26 Jahre zurück. Doch insbesondere zwischen 1972 und 1985 galt die Airline als unsicher. Das trübt bis heute die Statistik.
Quelle: dapdPlatz 15 - China Southern Airlines (China)
Mit einer Riesenflotte von 360 Maschinen gehört die Airline zu den größten des Landes. Zwischen 1989 und 1992 kamen 176 Menschen bei Abstürzen der Airline ums Leben. Heute ist die Flotte modernisiert, die Flugzeuge sind im Durchschnitt erst 6,7 Jahre alt.
Quelle: ReutersPlatz 14 - SAS Scandinavian Airlines (Schweden)
Insbesondere die Probleme mit der Bombardier Q400 im Jahr 2007 bescheren den Schweden eine negative Sicherheitsnote. Drei Zwischenfälle im Jahr 2007 sorgten dafür, dass alle Flugzeuge dieses Typs aus der Flotte entfernt wurden. Seitdem fliegen die Schweden wieder unfallfrei.
Quelle: APPlatz 13 - South African Airways (Südafrika)
Die größte südafrikanische Fluggesellschaft wurde 2005 in die Star Alliance aufgenommen. 1987 stürzte eine Maschine der Airline in den indischen Ozean, 159 Menschen kamen ums Leben. Seitdem ist Fluglinie unfallfrei.

Platz 12 - SkyWest Airlines (USA)
Mit kleinen Maschinen von Bombardier und Embraer hat sich die amerikanische Fluggesellschaft auf Regionalflüge spezialisiert. Mit drei Flugzeugverlusten in den vergangenen 30 Jahren schneidet die US-Airline im Vergleich mit der nationalen Konkurrenz schlecht ab.
Einmal im Jahr stellt die Statistikagentur für Flugsicherheit JACDAC ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab. Die gute Nachricht für alle Passagiere: 2011 war das sicherstes Jahr in der Geschichte der Verkehrsluftfahrt. Die schlechte Nachricht: Insbesondere die Triebwerke sorgten für einige Schrecksekunden. Handelsblatt Online zeigt, welche 20 Airlines im Ranking die hinteren Plätze belegen.
Dem lange betriebenen Ausstieg bei Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd ist der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI am Dienstagabend ein großes Stück näher gekommen.
TUI veräußert für 475 Millionen Euro 17,4 Prozent der Hapag-Lloyd-Anteile an ein Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg. Der Aufsichtsrat des Reisekonzerns aus Hannover hatte zuvor grünes Licht für die Transaktion gegeben, mit der die Hansestadt zum größten Eigner der Containerreederei wird.
Hapag-Lloyd hat im vergangenen Jahr wegen des Preisverfalls im Frachtgeschäft einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) betrug nach vorläufigen Zahlen rund 101 Millionen Euro, nach 550 Millionen Euro im Vorjahr.
Der lang angekündigte Ausstieg TUIs aus der Schifffahrt nehme Formen an, sagte ein Händler. Der Tui-Anteil soll bis zur Jahresmitte von etwas mehr als 38 auf 22 Prozent schrumpfen.
TUI schreibt im Winter rote Zahlen
Neue rote Zahlen kennzeichnen aber die ersten Quartalszahlen des Reise- und Schifffahrtskonzerns. Grund dafür soll die schwächere Entwicklung der Tourismustochter TUI Travel sein.
Der Fehlbetrag in den drei Monaten bis Ende Dezember liege bei 137 Millionen Euro nach 94 Millionen Euro Verlust im Vorjahreszeitraum, teilte TUI mit.
Dabei müssen die TUI-davon ein Minus von 88 Millionen Euro mittragen. Das ist zumindest weniger als die von Analysten erwarteten 123 bis 167 Millionen Euro.
Das Minus ist generell nicht ungewöhnlich: Im Winter schreiben Tourismusunternehmen üblicherweise rote Zahlen. Insgesamt stieg der Umsatz um rund fünf Prozent auf 3,5 Milliarden Euro und für das Gesamtjahr rechnet TUI 2012 weiterhin mit einem moderaten Zuwachs bei Umsatz und operativem Ergebnis.













