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TUI: Hamburg steigt noch größer bei Hapag-Lloyd ein

Quelle: dpa

Der Reise- und Schifffahrtskonzern hat Anteile an der Reederei an die Stadt Hamburg und einen Logistikunternehmer abgetreten. Der TUI-Konzern selbst schreibt rote Zahlen.

Einmal im Jahr stellt die Statistikagentur für Flugsicherheit JACDAC ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab. Die gute Nachricht für alle Passagiere: 2011 war das sicherstes Jahr in der Geschichte der Verkehrsluftfahrt. Die schlechte Nachricht: Insbesondere die Triebwerke sorgten für einige Schrecksekunden. Handelsblatt Online zeigt, welche 20 Airlines im Ranking die hinteren Plätze belegen.

Quelle: AP

Dem lange betriebenen Ausstieg bei Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd ist der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI am Dienstagabend ein großes Stück näher gekommen.

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TUI veräußert für 475 Millionen Euro 17,4 Prozent der Hapag-Lloyd-Anteile an ein Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg. Der Aufsichtsrat des Reisekonzerns aus Hannover hatte zuvor grünes Licht für die Transaktion gegeben, mit der die Hansestadt zum größten Eigner der Containerreederei wird.

Hapag-Lloyd hat im vergangenen Jahr wegen des Preisverfalls im Frachtgeschäft einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) betrug nach vorläufigen Zahlen rund 101 Millionen Euro, nach 550 Millionen Euro im Vorjahr.

Der lang angekündigte Ausstieg TUIs aus der Schifffahrt nehme Formen an, sagte ein Händler. Der Tui-Anteil soll bis zur Jahresmitte von etwas mehr als 38 auf 22 Prozent schrumpfen.

TUI schreibt im Winter rote Zahlen

Neue rote Zahlen kennzeichnen aber die ersten Quartalszahlen des Reise- und Schifffahrtskonzerns. Grund dafür soll die schwächere Entwicklung der Tourismustochter TUI Travel sein.

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Der Fehlbetrag in den drei Monaten bis Ende Dezember liege bei 137 Millionen Euro nach 94 Millionen Euro Verlust im Vorjahreszeitraum, teilte TUI mit.

Dabei müssen die TUI-davon ein Minus von 88 Millionen Euro mittragen. Das ist zumindest weniger als die von Analysten erwarteten 123 bis 167 Millionen Euro.

Das Minus ist generell nicht ungewöhnlich: Im Winter schreiben Tourismusunternehmen üblicherweise rote Zahlen. Insgesamt stieg der Umsatz um rund fünf Prozent auf 3,5 Milliarden Euro und für das Gesamtjahr rechnet TUI 2012 weiterhin mit einem moderaten Zuwachs bei Umsatz und operativem Ergebnis.

Quelle: dpa
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