Air Berlin: Eurowings und Ufo vereinbaren Grundlagen für Personal

Übernahme: Eurowings und Ufo vereinbaren Grundlagen für Air Berlins Personal

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Flugzeuge von Air Berlin und Eurowings stehen am 15.08.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) auf dem Vorfeld. Die Fluggesellschaft Air Berlin hat Insolvenzantrag gestellt. Foto: Federico Gambarini/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Lufthansa-Tochter Eurowings bereitet sich intensiv auf die Übernahme von Personal der insolventen Air Berlin vor.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings bereitet sich intensiv auf die Übernahme von Personal der insolventen Air Berlin vor. Mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat sich die Gesellschaft am Freitag grundsätzlich auf einen „Tarifvertrag Zukunft“ geeinigt, der die Bedingungen für schnelle Neueinstellungen festlegt. Insbesondere gebe es eine faire Vergütung und die Berufserfahrung der Wechsler werde angemessen berücksichtigt, erklärten Fluggesellschaft und Gewerkschaft am Samstag. Details sollen erst in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Pleite-Airline Air Berlin geht in die Insolvenz

Air Berlin ist pleite. Die Airline versichert, dass Tickets gültig bleiben und alle Flüge stattfinden. Die Bundesregierung stellt einen Übergangskredit zur Verfügung; auch der Airport Düsseldorf will unterstützen.

Aktie auf Talfahrt: Air Berlin überlegt Rückzug von der Börse. Quelle: dpa Picture-Alliance

Die Eurowings will bis zu 90 der mehr als 140 Jets des insolventen Konkurrenten übernehmen und hofft auf einen Zuschlag bei dem am kommenden Freitag endenden Bieter-Wettstreit. Parallel wird bereits seit Wochen intensiv um neues Personal geworben, bei dem erfahrene Air-Berlin-Flugbegleiter hochwillkommen sind. „Durch die gemeinsam vereinbarte Anerkennung von Vorerfahrungen bei Flugbegleitern können wir allen Bewerbern bei Eurowings faire und wettbewerbsfähige Vergütungsbedingungen anbieten. Gleichzeitig gibt es keine Nachteile für das Bestandspersonal“, erklärte Eurowings-Personal-Geschäftsführer Jörg Beißel.

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Die bei Air Berlin starke Gewerkschaft Verdi fordert aber bislang kollektive Besitzstandsregelungen für das Personal, wenn das Unternehmen oder Teile davon den Besitzer wechseln. Dies sei wegen der Kürze der Zeit aber nicht das wahrscheinlichste Szenario, konterte Ufo-Tarifvorstand Nicoley Baublies. Mit dem Tarifvertrag Zukunft könne man externen Bewerbern, die bei Eurowings anfangen möchten, eine gute Lösung anbieten.

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