Umfrage: Weihnachtsmärkte - Deutsche mögen's klein

Umfrage: Weihnachtsmärkte - Deutsche mögen's klein

Adventszeit ohne Weihnachtsmarkt? Das kommt laut einer Umfrage für die Mehrheit der Deutschen nicht in Frage. Dabei schätzen viele eher den kleinen Markt um die Ecke als den Publikumsmagneten in der Großstadt.

Weihnachtsmärkte gehören zur deutschen Adventszeit - das ist keine Frage. Weltweit werden die Deutschen für ihre Weihnachtsmärkte bewundert. Viele Ausländer kommen im Dezember in die Bundesrepublik, um Glühwein zu trinken und Bratwurst zu essen. Auch für 80 Prozent der Deutschen sind Weihnachtsmarktbesuche in der Adventszeit obligatorisch, so eine bundesweite Umfrage unter mehr als 1.100 Nutzern des Städteportals meinestadt.de.

Bei der Frage "Welcher Weihnachtsmarkt soll's denn sein - Groß oder Klein?", sind sich die Deutschen ebenfalls einig: 75 Prozent zieht es nicht auf die großen Publikumsmagneten, wie etwa den Nürnberger Christkindlesmarkt, sondern am liebsten auf die kleinen, regionalen Märkte. "Gerade die individuelle, idyllische Atmosphäre locke die Deutschen zur Adventszeit zum geselligen Beisammensein im Lichterglanz", so die Initiatoren der Umfrage. Nur ein Fünftel der Befragten hat mit Weihnachtsmärkten nichts am Hut und hält diese mehrheitlich für zu kommerziell.

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Die zehn Städte mit den meisten Weihnachtsmarktbesuchern

  • Platz 10

    Hamburg

    1,8 Millionen Besucher

  • Platz 9

    Nürnberg

    2,0 Millionen Besucher

  • Platz 8

    Erfurt

    2,0 Millionen Besucher

  • Platz 7

    Leipzig

    2,2 Millionen Besucher

  • Platz 6

    Dresden

    2,5 Millionen Besucher

  • Platz 5

    München

    2,8 Millionen Besucher

  • Platz 4

    Stuttgart

    3,0 Millionen Besucher

  • Platz 3

    Frankfurt am Main

    3,0 Millionen Besucher

  • Platz 2

    Dortmund

    3,6 Millionen Besucher

  • Platz 1

    Köln

    4,0 Millionen Besucher

Insgesamt lieben die Deutschen ihre Weihnachtsmärkte vor allem wegen der schönen (vor-)weihnachtlichen Stimmung, der vielen Leckereien und des Glühweins. Das gesellige Beisammensein ist für knapp die Hälfte (46 Prozent) der Grund, einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Auf Kinder-Karussell und Schlittschuhbahn können die Befragten hingegen am ehesten verzichten.

Um Geschenke zu kaufen, besucht nur ein Viertel von ihnen einen Weihnachtsmarkt. Die meisten machen ihre Weihnachtseinkäufe somit in den üblichen Geschäften oder im Internet. Auf diese Kunden hofft vor allem der Einzelhandel. 285 Euro wird sich der Verbraucher im Durchschnitt nach Erkenntnis der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in diesem Jahr seine Weihnachtsgeschenke kosten lassen.

Weihnachtsmärkte in Zahlen

  • 85 Millionen

    85 Millionen Besuche verzeichnen die 1.457 Weihnachtsmärkte im Jahr 70 Prozent mehr als 2000.

  • 90 Prozent

    90 Prozent der fast 5.000 Schaustellerunternehmen beschickten neben Volksfesten auch Weihnachtsmärkte.

  • 150 Millionen

    150 Millionen Menschen besuchen die mehr als 10.000 Volksfeste. 2000 waren es noch 170 Millionen.

  • 2,45 Milliarden

    2,45 Milliarden Euro setzen die Schausteller 2012 auf Volksfesten um, eine Milliarde weniger als 2000.

  • 980 Millionen

    980 Millionen Euro erzielen sie zusätzlich auf Weihnachtsmärkten.

Mehrmalige Besuche auf dem Weihnachtsmarkt sind normal

Trotzdem sind deutsche Weihnachtsmärkte so beliebt, dass die meisten Besucher (68 Prozent) dafür auch längere Anreisestrecken in Kauf nehmen, um einen bestimmten Weihnachtsmarkt zu besuchen. Während ein Viertel der Umfrageteilnehmer zwischen 30 und 50 Kilometer fahren würde, um den Wunschmarkt zu besuchen, fahren 28 Prozent zwischen 50 und 100 Kilometer. Fast ein Drittel würde dafür sogar mehr als 100 Kilometer zurücklegen.

Dabei besuchen die Deutschen "ihre" Weihnachtsmärkte gleich mehrfach in einer Saison: 46 Prozent der Befragten gab an, dass sie am liebsten zwei- bis dreimal in der Adventszeit einen Markt besuchen. Fast ein Viertel geht sogar vier- bis fünfmal los. Satte 16 Prozent sind schon wahre "Dauer-Besucher" und gehen nahezu jede Woche in der Vorweihnachtszeit (sechsmal und öfter).

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Das spricht für ein gutes Geschäft für die Unternehmer auf den Weihnachtsmärkten. Auch immer mehr Schausteller zieht es übrigens mittlerweile auf die Weihnachtsmärkte der Republik. So zeigt eine aktuelle Studie der Kölner ift Freizeit- und Tourismusberatung im Auftrag des Deutschen Schaustellerbundes (DSB), dass mittlerweile 90 Prozent der knapp 5.000 Schaustellerunternehmen in Deutschland im Dezember zusätzlich mit Ständen auf den rund 1.450 Weihnachtsmärkten vertreten sind.

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