Unister: Verurteilter im Betrugs-Prozess geht in Revision

Unister: Verurteilter im Betrugs-Prozess geht in Revision

, aktualisiert 05. April 2017, 14:41 Uhr
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Der verurteilte Finanzvermittler geht in Revision.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Leipziger Landgericht sah es als erwiesen an, dass ein Finanzvermittler Unister-Gründer Wagner in ein Betrugsgeschäft verwickelt hat. Der Verurteilte legt nun aber gegen den Schuldsprich Revision ein.

LeipzigDer im Zusammenhang mit dem Betrug an Unister-Gründer Thomas Wagner zu einer Haftstrafe verurteilte Finanzvermittler hat gegen den Schuldspruch Revision eingelegt. Ein entsprechender Schriftsatz vom Verteidiger des 69-Jährigen sei kurz vor Ablauf der Frist eingegangen, sagte ein Sprecher des Leipziger Landgerichts am Mittwoch auf Anfrage.

Das Landgericht hatte den Mann in der vergangenen Woche zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Es sah es als erwiesen an, dass der Mann aus Unna (Nordrhein-Westfalen) das betrügerische Geschäft an den Unister-Gründer vermittelt hatte. Statt eines versprochenen Millionen-Kredits erhielt Wagner dabei Falschgeld. Auf der Rückreise nach Deutschland stürzte er mit einem Kleinflugzeug ab und starb. Das Internet-Unternehmen Unister meldete unmittelbar danach Insolvenz an.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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