Vonovia: Wohnungsriese kommt bei Deutsche Wohnen kaum voran

Vonovia: Wohnungsriese kommt bei Deutsche Wohnen kaum voran

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Die Verwaltung von Vonovia.

Im milliardenschweren Übernahmepoker auf dem deutschen Immobilienmarkt ist kein Ende in Sicht. Vovonia hält bis jetzt nicht einmal ein Drittel der Deutsche-Wohnen-Aktien.

Im milliardenschweren Übernahmepoker auf dem deutschen Immobilienmarkt bleibt es bis kurz vor Schluss spannend: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat bislang nur 28,7 Prozent der Aktien der kleineren Rivalin Deutsche Wohnen sicher. Davon entfallen fast fünf Prozent auf eigene Aktienkäufe am Markt, wie Vonovia mitteilte.

Die Bochumer hatten die Annahmeschwelle für die feindliche Offerte - inklusive Schulden ist der Deal 14 Milliarden Euro schwer - unlängst auf 44 Prozent gesenkt. Denn sie sind überzeugt, dank der Inhaber von Wandelanleihen trotzdem auf eine Mehrheit an Deutsche Wohnen zu kommen. Inzwischen ist aber ein Streit darüber entbrannt, ob die Bondinvestoren überhaupt Aktien ausgezahlt bekommen.

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Die aktuelle Quote spiegelt den Stand von Freitagabend wider. Zuletzt ging es nur in sehr kleinen Schritten voran. Allerdings warten viele große Fonds in der Regel bis zur letzten Minute, bevor sie sich entscheiden - erst recht beim aktuellen Auf und Ab an den Märkten. Jetzt geht es jedoch in die heiße Phase: Die Annahmefrist für die Aktionäre läuft am Dienstag um Mitternacht aus.

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Die Übernahmeschlacht tobt schon seit Monaten. Der Deutsche-Wohnen-Vorstand lehnt das Angebot als zu niedrig ab und glaubt auch nicht an die versprochenen Synergien. Vonovia dagegen argumentiert, ein fusioniertes bundesweit aufgestelltes Unternehmen sei schlagkräftiger als eine fast nur auf Berlin fokussierte eigenständige Deutsche Wohnen. Vonovia-Chef Rolf Buch hatte sich in den vergangenen Jahren bereits die Rivalen Gagfah und Süddeutsche Wohnen einverleibt.

Inzwischen verwaltet der Konzern rund 370.000 Wohnungen. Mit Deutsche Wohnen wären es bald eine halbe Million. In einem "FAZ"-Interview relativierte Buch am Wochenende allerdings schon die Notwendigkeit des Mega-Deals: "Ganz klar, wir brauchen die Deutsche Wohnen nicht dringend für unsere Strategie", sagte er. "Wir haben nämlich schon das Potenzial, unsere Größenvorteile in Zukunft weiter zu heben."

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