Viel passiert ist nicht. Die nachrichtenarme Zeit haben Institutionen und Verbände genutzt, um auf den desolaten Zustand...
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7 Kommentare
Lieber Ralf,
danke für den guten, wahren Text und besonders auch für das Finden der eindrücklichen Videos (ich erinnere mich nicht an den Spot "1984", da ich zu der Zeit noch in ganz anderen Dingen - vulgo Schule - unterwegs war und es zuhause keinen Fernseher gab).
Was mich brennend interessieren würde: Was glaubst Du, dass all diejenigen Unternehmen machen sollen/müssen/können, die gar kein Warum? haben? Sind die dazu verdammt, früher oder später automatisch zu verschwinden? Sind die Märkte stark und intelligent genug, um diese auszusortieren? Oder ist es vielleicht so, dass ein Warum? jedem Unternehmen innewohnt, selbst wenn es tief verschüttet irgendwo unerkannt auf seine Wiederentdeckung wartet? Und wenn ja, wie "zwingen" wir Unternehmen dazu, diese verloren geglaubten Schätze zu heben und wieder in die Leitlinien zu integrieren?
Herzliche Grüße
Matthias

Lieber Matthias,
Jedes Unternehmen hat mit der Antwort auf die Frage WARUM? begonnen, denn die zentrale Idee zur Gründung war die Lösung eines Problem, einer Sehnsucht, eines Traumes.
Damals waren die Chefs Gründer und blieben in der Folge Unternehmerpersönlichkeiten.
Später wurden die Unternehmen von Managern übernommen, das war in den allermeisten Fällen der Anfang vom Ende. Marken und Produkte verkamen zum bloßen Mittel zum Zwecke der Bonussicherung und einer aalglatten Karriere. Egal, ob es sich um eine Agentur oder das Unternehmen selbst handelte.
Viele erklären diese Entfremdung mit dem Lauf der Zeit, andere sagen, die Arbeitsteilung habe zur Entfremdung vom fertigen Produkt gehört - und zur Gleichgültigkeit ihm gegenüber.
...
Und die meisten merken es nichteinmal. Wie also soll man ihnen helfen? Wie soll man sie zwingen? Wenn sie selbst nicht merken, dass sie selbst etwas ändern müssen, können wir ihnen nicht helfen. Waste of Time, Money, and Human Resources. Wir können nur mahnen - und es selbst besser machen.

Möchte man in verkrusteten Unternehmen, die auf der Stelle treten ernsthaft (!) ein Leitbild entwickeln, stehen wir immer wieder vor der Frage dieses Warums. Und wenn der Knoten nicht platzen will, fragen wir nach der Idee des Gründers, die es irgendwann einmal gegebem haben muss – für das Produkt, das Unternehmen. Ab diesem Punkt wird es meinstens konkret und bekommt wieder Seele. In diesem Sinne, schön gefragt, lieber Matthias und schön geantwortet, lieber Ralf.
Herzliche Grüße aus Mainz, Daniela

Danke Daniela.
Mehr morgen unter www.thethirdclub.de ;)

Hier die Auflösung, Matthias, was sich hinter den 3 obigen Punkten in meinem Kommentar verbirgt:
http://www.thethirdclub.de/leadership/125/lieber_ceo_sag_mir_warum/

Sorry... die Ausführungen sind für mich leider fern jeder Marktrealität. Aber, angesichts der Apple-Hymnen, ein exzellentes Beispiel dafür, wie unreflektiert sich ein Konsument von Werbung einlullen lässt - wenn sie verkaufspsychologisch gut aufbereitet ist.
Viel passiert ist nicht. Die nachrichtenarme Zeit haben Institutionen und Verbände genutzt, um auf den desolaten Zustand...
Kommentare zu: Liebe Werbung, sag mir warum?
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