Viel passiert ist nicht. Die nachrichtenarme Zeit haben Institutionen und Verbände genutzt, um auf den desolaten Zustand...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
4 Kommentare
Hallo Ralf,
das Beispiel McDonald's zeigt doch wieder sehr schön, wo nur allzu oft ein großes Problem für Marketing und Werbung liegt: Wenn das Produkt an sich nicht in Ordnung ist (und das ist es in Bezug auf die armen Schweine sicher nicht!), muss das Marketing ja geradezu zum Bullshit-Bingo verkommen, denn es fehlen die positiven Botschaften, die vom Produkt abgeleitet werden können. So kann man in der Tat kein Vertrauen im Sinne von Patrick (oder auch Domizlaff) gewinnen, schon gar nicht in Zeiten immer größer werdender Transparenz.
Gruß, Matthias

Es hat auch viel mit Gier zu tun, denn man hätte es vor 10 Jahren - auf kleinerem Niveau - viel einfacher gehabt, das Ruder rumzuwerfen und nachhaltig zu werden.

Traurig, solch einen polemischen Artikel in der WiWo zu lesen - ein Veganerforum wäre passender gewesen.
Zum einen werden wieder einmal Nachrichten aus den USA ohne weitere Recherche 1:1 auf Deutschland übertragen, wo die Verhältnisse (allein schon aufgrund der Gesetzgebung) in der Regel andere sind, zum anderen gibt es doch fast nur Rindfleischprodukte bei McDonald's...
Mit Sicherheit möchte jeder lieber Fleisch von glücklichen Tieren als von Tieren, die unter schlechten Bedingungen gezüchtet werden. Andererseits beschwert sich aber auch jeder, wenn er für sein eingelegtes Schweinskotelett beim Aldi mehr als 1 Euro bezahlen soll.
Eine einzelne Firma (die kaum Schweinefleisch anbietet) für dieses Fehlverhalten des Verbrauchers verantwortlich zu machen, ist deutlich zu einfach gedacht, aber mit einem solchen Namen lässt sich ein banaler Artikel halt einfach besser vermarkten.

Liebe/r Dan,
Der Artikel ist nicht polemsich.
Und es geht auch nicht in der Hauptsache um McD, sondern um die Diskrepanz von Werbung und Realität. Darum, dass andere mit der Realität und einem relevanten Positioning, einer nachhaltigen Produktion, schließlich einer guten Umsetzung in Cannes Preise gewinnen.
WEIL ALLES AUS EINEM GUSS IST - WIE ES SEIN SOLLTE.
Und natürlich hast Du recht mit der Kritik an den Menschen, die immer noch über die Fleischpreise schimpfen, das ist dann aber wirklich ein Fall für einen anderen Kontext.
Schließlich: Ich beziehe mich auf den McRib - aber meinst Du, den Rindern ginge es besser?
Viel passiert ist nicht. Die nachrichtenarme Zeit haben Institutionen und Verbände genutzt, um auf den desolaten Zustand...
Kommentare zu: McDonald's - Mein Zehn-Jahres-Boykott
zum Artikel