Werbesprech: Twitters sieben Erfolgsgeheimnisse

kolumneWerbesprech: Twitters sieben Erfolgsgeheimnisse

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Die Erfolgsregeln von Twitter

Kolumne von Ralf Schwartz

Twitter-Gründer Biz Stone hat Thesen entwickelt, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können. Was man daraus lernen kann.

Sieben Thesen sind es, die Twitter-Co-Gründer Biz Stone anlässlich einer Keynote vorgestellt hat. Sieben Thesen, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können. Ich habe mir diese einmal genauer angeschaut. Auffällig ist, wie sehr die Thesen nach Binsenweisheit klingen, tatsächlich entscheiden sie jedoch über Erfolg oder Misserfolg.

1. Wir wissen nicht immer, was passieren wird. Das ist okay. 
(We don't always know what's going to happen. And that’s OK.)

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Fehlertoleranz und Risikobereitschaft sind die Basis einer erfolgreichen Unternehmenskultur. Trotzdem 'erlauben' die meisten Unternehmen weder Fehler noch Risiko. Dabei ist 'Scheitern dürfen' der wichtigste Part des kreativen Prozesses. Auch bei Trends. Es gibt keine absolute Sicherheit, keine endgültigen Antworten. Gerade nicht bei Zukunftstrends. Man kann nie alles wissen - wer das immer noch versucht, bringt kein Produkt mehr auf den Markt.
Der Startpunkt jeder Kreativität: das Neue, das Überraschende. Nur so kann man Chancen, die sich kurzfristig - auch aus dem eigenen Handeln - ergeben, nutzen.
Lieber früh kleine Fehler riskieren (wie zum Beispiel das iPhone bis zum letzten Tag mit Plastikscheibe planen, dann mit Glasscheibe einführen), als spät ein hohes Risiko eingehen und große, teure Fehler begehen. Wir erinnern uns alle an die 1985 neue Coca-Cola-Rezeptur, die schnell wieder der klassischen Coke weichen musste.

2. Lasse dem Unbekannten Raum.(Leave space for the unknown.)
Raum für das Unbekannte schafft man ua, indem man neben Jahresplanung und kurzfristigen Optimierungen einen Guerilla-Topf bildet, mit dem man kurzfristig sich bietende Chancen nutzt. Coca-Cola etwa experimentiert mit jeweils zehn Prozent des Marketingbudgets.
Für die Ängstlichen: Wer positiv auf das Unbekannte zugeht, wird erleben, dass es sich in den seltensten Fällen von seiner negativen Seite zeigt. Und wenn, dann gilt das Folgende:

3. Für jedes Problem gibt es eine kreative Lösung. (There’s a creative answer to every problem.)
Die gute Nachricht: Es gibt immer eine Lösung. Also zuallererst Ruhe bewahren, wenn Probleme auftauchen. Hyperaktivität ist die denkbar schlechteste Antwort.
Und: die beste Lösung ist fast nie die, die einem zuerst in den Sinn kommt. Viel zu oft beruht diese auf Vorurteilen und Zeitmangel. Der Kreativität sollte man Raum und Zeit lassen. Das weiß z.B. auch jeder gute Krisenkommunikator.

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