Werner knallhart: April, April! 7 Meldungen und nur eine stimmt. Aber welche?

Werner knallhart: April, April! 7 Meldungen und nur eine stimmt. Aber welche?

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von Marcus Werner

Heute sind wir mal Lügenpresse. Aber hey: Aus abendländischer Tradition. Und nur hier. Und nur zu 85,7 Prozent. Finden Sie die wahre Nachricht? Stimmen Sie ab.

1. Einzelhandel plant Payback-Countdown

"Haben Sie eine Payback-Karte?" Beobachten Sie mal die Mienen der Kunden an der Kasse, die dann keine haben. Eine Mischung aus Seh-ich-so-aus und Links-rein-rechts-raus. Noch nerviger ist es aber, wenn die Kundin vor einem tatsächlich eine Karte hat und erst auf Nachfrage anfängt zu suchen.

Um diesen Prozess zu beschleunigen, werden die Kunden künftig mit einem Countdown zur Eile motiviert. Es gibt ab sofort pauschal drei Punkte obendrauf. Nachdem die Kasse die Endsumme ausgespuckt hat, wird aber pro Sekunde des Wartens ein Payback-Punkt wieder abgezogen.

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Ein Einzelhandelssprecher sagte: "Ohne Zuckerbrot und Peitsche wäre es uns lieber. Aber wir müssen auch an die Kunden denken, denen diese dämliche Punktesammelei ernsthaft auf den Sack geht."

2. Raucher müssen tief durchatmen

Quarzen vor der Tür im Schneeregen, Krebsgeschwüre auf der Packung. Raucher lassen sich vieles bieten. Die Nikotinsucht lässt ihnen keine Wahl.

Doch was tun, wenn auf der Bahn-Reise der Suchtdruck steigt? Viele Raucher hüpfen dann schnell im Bahnhof aus dem Zug und ziehen direkt vor der Tür manisch an der Zigarette. Das ist nicht erlaubt, aber die Schaffner drücken in der Regel beide Augen zu, vor allem die, die selber am Gleis rauchen.

Dafür führt die Deutsche Bahn aber eine neue "freiwillige" Raucherregel ein. Denn für viele Nichtraucher sind schon vier Liter Rauch - als letzter Zug in der Lunge hektisch eingeführt und im ICE ausgeatmet - eine Belästigung.

Rauchende Passagiere werden deshalb künftig per Durchsage an den typischen Raucherhalten mit längeren Stopps wie etwa in Hamm und Mannheim per Durchsagen im Zug dazu aufgefordert, vor dem Einstieg noch einmal freiwillig tief ein- und auszuatmen.

"Ein Atem-Zug mehr vor dem Zug", fasst es die Pressemitteilung zusammen. "Auf diese eine Sekunde Standzeit mehr kommt es auch nicht mehr an."

3. Neue Schweinerasse mit fünftem Bein

Es ist eine Perversion der Massentierhaltung, die den Schweinen aber hoffentlich zumindest einiges an Lebensqualität bieten könnte. Bislang muss das Skelett der Tiere zum Teil derartig viel heran gemästetes Körpergewicht stemmen, dass sie nicht mehr wissen, in welcher Körperhaltung sie noch gemütlich herum vegetieren sollen.

Eine neue Züchtung eines Landwirtes aus dem niedersächsischen Vechta soll dem nun Abhilfe schaffen. Durch ein stark nach vorne wachsendes Brustbein kann das Schwein das eigene Gewicht zusätzlich zu den vier Beinen bei Bedarf auch auf dem Brustbein abstützen.

"Dies bietet uns die Möglichkeit, die Schweine noch massiger anzufüttern, ohne dass ihre Knochen unter ihrem eigenen Gewicht aus heiterem Himmel zusammenbrechen", freut sich der Bauer, der lieber anonym bleiben möchte. "Bald ist Fleisch so billig, dass es sich eher lohnt, ein Schnitzel unter einen wackelnden Kneipentisch zu schieben als einen Bierdeckel."

Werner knallhart Leitungswasser im Restaurant: gratis und ohne Gemoser?

Ein Glas Leitungswasser kostet den Gastronom rund 0,1 Cent. Trotzdem ist es in Deutschland immer wieder Grund für Knatsch zwischen Gast und Kellner. Langsam ändert sich was – doch nicht immer zugunsten der Gäste.

Das Glas Leitungswasser: Immer wieder Grund für Knatsch zwischen Gast und Kellner. Quelle: dpa

4. EU will Warmwasch-Verbot

Verkehrte Welt: In Japan funktionieren viele Toiletten mit erwärmtem Spülwasser, dafür  waschen Japaner ihre Wäsche kalt.

Und auch bei uns sind die modernen Waschmittel längst in der Lage, die Flecken auch mit kaltem Wasser aus den Klamotten zu kriegen. Insofern ist es nichts als Energieverschwendung aus Tradition, das Waschwasser auf 30, 40, 60 oder 90 Grad zu erhitzen. Deshalb soll damit in der EU ab 2018 Schluss sein. Ab dann sollen keine Waschmaschinen mehr mit Heizstäben verkauft werden dürfen. Ausnahmen soll es nur für "hygiene-sensible" Bereiche wie Hotels und Krankenhäuser geben.

Aus Verhandler-Kreisen heißt es forsch: "Das Glühbirnenverbot hat die Leute mürbe gemacht. Die schlucken jetzt alles."

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