Werner knallhart: Die Top 30 der haarsträubendsten Friseur-Namen

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kolumneWerner knallhart: Die Top 30 der haarsträubendsten Friseur-Namen

Kolumne von Marcus Werner

"Haarmonie", "Hairlich", "Kammback" - warum haben ausgerechnet Friseur-Salons die blödesten Namen?

Friseure halten sich für kreative Köpfe. Aber man muss auch wissen, wo die eigene Kreativität endet. Bei vielen Friseur-Läden direkt am Namensschild über der Tür. Dort gilt offenbar: Wer im Salon-Namen kein Wortspiel rund ums Haareschneiden liefert, fliegt aus der Innung.

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Gut, es gibt auch Lampenläden, die heißen "Lichtblick". Es gibt Schuhgeschäfte namens "Schuhbidu". Es gibt Kneipen, die heißen "WunderBar", "SonderBar" und "TrinkBar". Und die Spelunke um die Ecke heißt "NahBar".

Fluggesellschaften sind auf Namen rund um das Wort Luft abonniert, Kinos spielen noch mit den guten alten Zeiten: "Lichtburg", "Zoopalast", "Kurbel", "Metropolis". Aber die meisten beschränken sich mittlerweile auf irgendwas mit Kino oder Cine. Fertig.

Hemmungslose Friseure

Die Friseure aber, die kennen keine Hemmungen. Hunderte Menschen vertrocknen Jahr für Jahr innerlich, weil sie beim Lachen vor Friseurläden so viele Tränen vergießen. Denn jedes Wort, das beim kurzen Hinhören entfernt irgendwie klingt wie Haar, wird geschüttelt, gestaucht und geprügelt, bis ein Name für den Salon dasteht. Das Kuriose: Unsere deutsche Sprache ist sehr friseuraffin und gibt das her.

Zunächst kann man jedes Wort missbrauchen, das die Silbe "ha" enthält. Das fand zum Beispiel der Inhaber des Salons "Haarmonie" in Nordwalde gut. Oder die Leute von "Philhaarmonie" in Köln.

In Landshut hat man auch mal nach "ha" gegoogelt. Das Ergebnis: Der Laden heißt jetzt "Haarem". Und weil man den Landshutern offenbar nicht zutraut, den Witz auf die Schnelle zu begreifen, wird nachgeholfen. Der Laden schreibt sich "Haar-em". In Berlin geht man zu "Haarlekin" und in Schweitenkirchen schnippelt die Frau von  "Haarleluja".

Aber am meisten schüttelt es einen in Marburg, obwohl man doch still sitzen soll: Da heißt ein Laden "Haaribo".

Werner knallhart Mit langen Haaren zum Friseur, mit Hepatitis wieder raus

Wenn man beim Arzt darum bittet, dass sich die Gehilfin vor der Blutabnahme die Hände desinfiziert, wird man schräg angeguckt. Die Hygiene-Gewohnheiten der Profis sind ekelhaft.

Auch beim Friseur lauern Gefahren. Quelle: dpa

Ach, und dann gibt es ja noch Denglisch. Da geht dann noch mehr:

"hairGott" (München), "Drumhairum" (Bielefeld), "Hairlich" (Berlin), "Hin & Hair" (Berlin), "Hairkules" (Kassel), "Kammback" (Hamburg), "Vanity Hair" (Stuttgart), "Delicut" (Berlin), "Atmosphair" (Berlin), "United Haartist" (Hamburg, womöglich Hamburg-Haarburg)

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