Zu kleine Fortschritte: Sky Deutschland-Aktie gibt wegen Jahresverlust nach

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Zu kleine Fortschritte: Sky Deutschland-Aktie gibt wegen Jahresverlust nach

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Der Bezahlsender Sky Deutschland ist im vierten Quartal operativ wieder tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Jahr insgesamt sei der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 48 bis 58 Millionen Euro gesunken, so der Sender

Hohe Ausgaben für Abonnentenwerbung und die laufende Fußballsaison haben Sky Deutschland im vierten Quartal wieder in die roten Zahlen gedrückt. Die Aktie rutsche nach ach Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen ab.

Der Bezahlsender Sky Deutschland hat seinen operativen Verlust im vergangenen Jahr um zwei Drittel verringert. Investoren hatten allerdings noch größere Fortschritte erwartet - der Aktienkurs gab nach Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen am Montag nach. Die Sky-Aktien fielen um 5,3 Prozent auf 4,50 Euro - im vergangenen Jahr hatten sie noch zu den Überfliegern im MDax gezählt.

Sky Deutschland will ab Dienstag 20,4 Millionen neue Aktien zum Bezugspreis von 4,46 Euro ausgeben und damit rund 91 Millionen Euro frisches Geld in die Kasse holen. Die vorläufige Ergebnisspanne wurde veröffentlicht, um den Anlegern mehr Klarheit zu geben. Die vollständigen und geprüften Bilanzzahlen werden am 28. Februar bekannt gegeben.

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Der Jahresverlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von 155,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 48 bis 58 Millionen Euro gesenkt worden, teilte der Fernsehsender am Montag in München mit. Sky Deutschland habe die Zahl seiner Abonnenten um 351.000 auf 3,363 Millionen gesteigert und zugleich den Umsatz pro Abonnenten auf 31,88 Euro erhöht, erklärte ein Sprecher.

Bezahl-TV Sky setzt auf seinen mobilen Dienst und Familien

Der deutsche Bezahlsender Sky will Kunden sein mobiles Angebot Sky Go künftig auch separat anbieten. Außerdem will der Sender mit einem neuen Programmpaket für Familien neue Kunden gewinnen.

Sky-Gebäude Quelle: Pressebild

Nachdem nach neun Monaten noch ein Betriebsgewinn von einer Million in den Büchern gestanden hatte, rutschte Sky im vierten Quartal wie angekündigt wieder in die roten Zahlen. Zum einen stiegen die Kosten für die Fußball-Übertragungen saisonbedingt, zum anderen gibt Sky zwischen Oktober und Weihnachten besonders viel Geld für Werbung aus, um neue Kunden zu gewinnen.

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Mehrheitsaktionär Rupert Murdoch, der inzwischen 54,5 Prozent der Anteile hält, hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass er erneut mehrere hundert Millionen Euro in das Unternehmen pumpt und sich auch an der bevorstehenden Kapitalerhöhung beteiligen wird.

Einen kleinen Teil der Neufinanzierung bringt Sky nun mit der Veröffentlichung der Details zu einer Kapitalerhöhung in Gang. Sky Deutschland will im laufenden Jahr zumindest operativ zum ersten Mal schwarze Zahlen schreiben. Murdoch hat seit 2008 annähernd 1,6 Milliarden Euro in den Sender investiert, der früher Premiere hieß.

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