
Das geht aus Daten der Nürnberger Marktforschungsgesellschaft GfK hervor, berichtet die WirtschaftsWoche. Danach hat der Discounter im ersten Halbjahr 2010 rund 3,7 Prozent Umsatz eingebüßt. Im Monat Juni war Aldi laut GfK "mit knapp zwei Prozent Minus erneut der stärkste Verlierer nicht nur im Discountersegment, sondern im Lebensmitteleinzelhandel insgesamt".
Aldis wichtigster Konkurrent Lidl legt dagegen überraschend zu. Im ersten Halbjahr kam Lidl laut GfK auf ein Plus von 3,1 Prozent, im Juni sogar auf 4 Prozent. Damit sei der Billiganbieter allerdings eine Ausnahme. Abgesehen von Lidl hätten alle übrigen Discounter "durchweg Einbußen bei der Einkaufsfrequenz zu verzeichnen", berichten die Konsumforscher. Insgesamt würden die Billiganbieter in den ersten sechs Monaten knapp ein Prozent unter Vorjahr liegen. Auch Drogeriemärkte (-0,4 Prozent) und SB-Warenhäuser (-1,6 Prozent) mussten im ersten Halbjahr Verluste hinnehmen.
Supermarktketten wie Edeka und Rewe bescheinigt die GfK dagegen eine "steigende Attraktivität", berichtet die WirtschaftsWoche. Dadurch habe der Vertriebskanal Supermarkt im bisherigen Jahresverlauf einen Wertzuwachs von einem Prozent erzielt.













