
Das Unternehmen teilte mit, dass die Entscheidung auf die gute Auslastung im Bogendruck zurückgehe. Der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller profitiere von Aufträgen aus Asien und Südamerika. Dies habe zu „einer deutlichen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation“ im Bogendruck geführt.
Trotzdem hält Manroland an der bis Ende 2012 geplanten Personalreduzierung in Offenbach auf 1600 Mitarbeiter fest. Außerdem soll der bestehende Ergänzungstarifvertrag, der Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld vorsieht, in Kraft bleiben. Gegen die Kündigungen haben mehr als 40 Betroffene vor dem Arbeitsgericht geklagt.
Der mit Defiziten kämpfende Konzern fährt an seinen Standorten Augsburg, Offenbach und Plauen seit langem einen harten Sparkurs. Im vergangenen Jahr machte der Maschinenbauer einen operativen Verlust von 66 Millionen Euro, nach minus 88 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zahlen zum ersten Halbjahr 2011 will Manroland im August veröffentlichen.













