EADS: Airbus: Kein Verkauf der deutschen Werke

EADS: Airbus: Kein Verkauf der deutschen Werke

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Airbus verkauft die deutschen Werke doch nicht

Airbus-Chef Thomas Enders hat den geplanten Verkauf seiner Werke neu organisiert. Nach Informationen der WirtschaftsWoche steht nun fest, dass die drei deutschen Fabriken Varel, Nordenham und Augsburg vorerst im Airbus-Konzern verbleiben.

Dagegen sollen das Werk Laupheim ebenso wie die Fertigungsstätten in Frankreich und England in den nächsten zwei, drei Wochen verkauft werden. „Hier stehen die Deals mit Latécoère für die französischen Werke und mit GKN für die britischen Fabriken unmittelbar bevor“, sagte ein hochrangiger Airbus-Manager dem Magazin.

Um Ärger mit den Gewerkschaften zu vermeiden, wollte Enders zunächst alle Werke gleichzeitig verkaufen. Das scheiterte, weil dem deutschen Investor OHB das Risiko zu groß wurde. Auf einen neuen Investor für die deutschen Werke kann der Airbus-Chef nicht warten.

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Latécoère kann den Kauf trotz staatlicher Subventionen nur mit Finanzinvestoren stemmen. Die werden jedoch aufgrund der Finanzkrise nervös. Zudem wackelt ohne einen schnellen Abschluss der Zeitplan für die neuen Modelle der A350-Familie. Denn die Investoren bekommen mit den Werken auch Arbeitsanteile am A350.

Weil Airbus diese Zulieferungen nicht mehr in Euro, sondern in Dollar bezahlen will, müssen die Investoren ihre Produktion neu organisieren und wahrscheinlich in den Dollar-Raum verlagern.

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