
Es sei möglich, dass die BayernLB bis zu 3,8 Milliarden Euro abschreiben müsse, teilte die Moody's heute in London mit. Schuld seien Subprime-Kredite in Höhe von mehr als 4 Milliarden Euro im Portfolio der Bank, erklärte die Agentur. Sie überprüfe deswegen derzeit, das Finanzstärkerating der Bank zu senken.
Bayern LB-Sprecher Peter Kulmburg erklärte, die Entscheidungen von Ratingagenturen kommentiere man grundsätzlich nicht. Er betonte allerdings, dass eine Senkung des Finanzstärkeratings nicht automatisch zu höheren Kreditkosten für die Bank führen würde. Dafür seien die langfristige Rating-Werte entscheidend und diese habe Moody's auf ihren bisherigen Werten bestätigt, sagte er.
Bisher hatte die Bayern LB Abschreibungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro bis Ende 2007 bekannt gegeben. Vergangenen Mittwoch hatte der bayerische SPD-Fraktionschef Franz Maget bereits von drei Milliarden gesprochen: „Es wird eine Zahl kommen, die bei drei Milliarden Euro liegen wird - möglicherweise noch höher“, sagte er. Am 3. April will die Landesbank ihre Jahresbilanz veröffentlichen und über mögliche weitere Abschreibungen im ersten Quartal berichten.













