In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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72 Kommentarebesser kann man es nicht schreiben! Endlich mal ein bericht der die Wirklichkeit wieder gibt! Ärgerlich das jetzt nur wieder die Angestellten um ihre Arbeitsplätze bangen müssen, was passiert denn mit denen die das Alles verursacht haben? Die bekommen eine dicke Abfindung und werden weg gelobt! Die gehören bestraft! Aber das passiert leider nicht!
Sehr gut recherchiert - treffend - brilliant - und -leider- stimmend !
Ein interessanter und informativer Artikel. Warum wird dann aber so wenig Mühe in die Endbearbeitung gesteckt, um die letzten Fehler zu korrigieren? Die stören beim Lesen und letztlich auch den guten Gesamteindruck.
All diese Versäumnisse des Konzerns in den letzten Jahren sind insidern - und insbesondere Mitarbeitern - bekannt. innovative ideen wurden blockiert, eine konsequente Strategie (entweder Diversifizierung oder Konzentration aufs Kerngeschäft) gab es nicht! Stattdessen wurden verzweifelt irgendwelche Konzepte entwickelt, die gleich nach der (teueren) Realisierung wieder eingestampft wurden, weil sie nicht sofort angenommen wurden.
Daher haben dann auch ausgesprochen viele gute Führungskräfte den Konzern verlassen, weil ihnen klar war, daß aus dem Laden nix mehr wird.
Und die Motivation der Mitarbeiter? Was soll man da noch erwarten - insbesondere wenn in den großen Häusern Personalleiter tätig sind, die den Mitarbeitern von der Rolltreppe aus beiläufig zurufen, daß deren Vertrag nicht verlängert wird...
Super Recherche, treffend in allen belangen - mit einer Ausnahme. Quelle-Shops können nicht verkauft, sondern höchstens geschlossen werden. Die Shops werden von selbständigen Unternehmern geführt, die die Kosten selber tragen - also dem Unternehmen diese noch abnehmen. Ohne die Shops - es waren einmal mehr als 7.500, hätte Quelle nie diese Umsatzgrösse und diesen bekanntheitsgrad in der bevölkerung erreicht. Gegenwärtig existieren noch knapp 1.500 dieser Shops, die man mit unlauteren Mitteln zur Selbstaufgabe zwingen will (Verbot von Nebengeschäften, Provisionskürzungen, Abwerbung von Stammkunden, unterschiedliche Preisgestaltung, etc.), damit sich Mutter Quelle noch den Handelsvertreterausgleich, nach §89b HGb, sparen kann.
Nach Aussen hin sieht es so aus, als ob diese Shopbetreiber simple Angestellte von Quelle sind, doch die Realität sieht anders aus. Jetzt will man sich auf das Kerngeschäft E-Commerce konzentrieren. Wenn dieser Schuss mal nicht nach hinten losgeht. Der gegenwärtige Umsatz durch die Shops beträgt ca. 500 Mio. Euro. Die kann man mir nichts dir nichts einfach auf das internet generieren. Wieviele Kunden decken sich in den Shops mit Katalogen ein, die dann direkt bei Quelle bestellen? Der Wiedererkennungswert sinkt durch mangelnde Präsenz auf dem Markt - das Ende vorprogrammiert.
Selbst als sporadischer Karstadt-Kunde teile ich ihre Analyse. Sehr treffend.
Guter bericht.
ich glaube hier ist eine Managergeneration schuld, die Arbeit eher als geschicktes Portfoliomanagemant versteht und statt hart für den Kunden zu arbeiten lieber schöne Seifenblasen aufpustet (was bitte soll ich z.b. unter dem Namen Arcandor verstehen?). Gegen die harte Arbeit der Konkurrenten Aldi, H+M, baumärkte und Schoppingmalls können solche Seifenblasenaufpuster aber nicht gewinnen, weil die Kunden eben nicht blöd sind und Leistung zum guten Preis verlangen.
Sehr treffender bericht! Und dabei ist Karstadt mit weit besseren Voraussetzungen in die Strukturkrise der Warenhäuser gegangen: mehr Kompetenz in den Warensortimenten, besserer Service als der Wettbewerb (Kaufhof), ich denke mir, daß die Übernahmen von Neckermann und Hertie im Warenhausbereich nicht verkraftet wurden. insgesamt gilt für Karstadt wie auch den gesamten bereich des Warenhauswettbewerbes, daß man die Entwicklung auf der grünen Wiese total verschlafen hat. Natürlich haben die Stadtplaner auch dazu beigetragen, aber wäre es nicht Aufgabe der Warenhäuser gewesen, dem entgegenzusteuern? Schade um die insgesamt verlorengegangene Sortimentsstruktur der Warenhäuser und zuletzt auch des Fachhandels.
Na ja. Nicht alles ist richtig. Die Quelle Shops gehören den betreibern. Die kann Arcandor gar nicht verkaufen.
Außerdem ist es ein Mythos, dass der Vorstandsvorsitzende immer an allem schuld sein soll. Auch Aufsichtsrat und die anderen Vorstände sollten gestandene Manager sein und Unsinn verhindern. in das Operative mischte sich Dr. Middelhoff ja nicht ein. Es gab immer eigene Vorstände für Karstadt und den Versand - und gibt sie heute auch noch. Die hätten in ihren bereichen aufräumen können.
Der Verkauf der immobilien hatte ja seinen Sinn. Welchen?! Erhöhung der Eigenkapitalrendite. Wer wars? Die Angelsachsen mal wieder...lol
im übrigen (zur Verfollständigung des Artikels) scheint Arcandor nen überaus schlechten Ruf bei seinen Führungskräften zu haben, laut Meldung aus der letzten Woche.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Die Todsünden von Arcandor
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