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Einzelhandel: Schweizer Asi-Gruppe wird Hauptaktionär der Bio-Kette Basic

Bei der Suche nach einem neuen Investor für die Bio-Kette Basic steht eine Lösung unmittelbar bevor.

Basic-Bio-Markt in München Quelle: AP
Basic-Bio-Markt in München Quelle: AP

Die Schwarz-Gruppe, zu der der Discounter Lidl gehört, will ihr 23-Prozent-Paket an dem Unternehmen an die Schweizer Asi Nature Holding verkaufen, berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf Unternehmens-Insider. Schon seit längerem ist die Asi-Gruppe mit rund 16 Prozent an Basic beteiligt. Mit den Anteilen der Schwarz-Gruppe würde sie zum Hauptaktionär und plant offenbar, gemeinsam mit dem geschassten Basic-Finanzvorstand Johann Priemeier, der 25,6 Prozent der Anteile besitzt, die Kontrolle und Führung bei Basic zu übernehmen. Die Beteiligten wollten sich zu ihren Verkaufsabsichten bislang nicht äußern.

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Die Suche nach einem neuen Investor läuft bereits seit einem halben Jahr. Im November 2007 hatte die Schwarz-Gruppe ihren Rückzug aus dem Aktionärskreis von Basic erklärt. Vorangegangen waren Proteste von Kunden und Lieferanten der Bio-Kette gegen den Einstieg der Schwarz-Gruppe, die zu massiven Umsatzeinbußen in den Basic-Filialen geführt hatten. So verbuchte das Unternehmen nach Informationen der WirtschaftsWoche 2007 einen Verlust von rund vier Millionen Euro und setzte in Deutschland 87 Millionen Euro um - geplant waren fast 13 Millionen Euro mehr.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 28.04.2008, 14:39 UhrAnonymer Benutzer: Sergio

    @ Helmut
    ich wünsche mir, daß neoliberale Marktoptimierer und Machtmenschen bei strategischen Entscheidungen in der neustrukturierten basic AG außen vor bleiben. Man kann nicht auf Teufel komm raus an der bioidee vorbeiarbeiten, nur damit das bankkonto und Wachstum stimmt. Der bio-Verbraucher ist an nachhaltigem Konsum, fairem Lieferanten- und Unternehmensverhalten interessiert. Nur weil die idealisten den Machtmenschen im Falle basic mal auf den Leim gegangen sind, heißt das nicht, daß man seine Unternehmenswerte verloren hat.
    Der Fall bei basic soll uns daran erinnern, daß eine andere, bessere Welt immer möglich ist. Gerade die von Helmut kritisierten Träumer, haben diese Welt in den letzten Jahren trotz aller ökonomischen Hürden ein bißchen besser gemacht.
    Eine arrogante Grundhaltung wie Helmut können wir den Menschen in der 3. Welt, unseren Kindern und Enkeln, den Tieren und der Umwelt nicht zumuten - daß ist überholtes Gedankengut des letzten Jahrtausends.

  • 17.04.2008, 01:49 UhrAnonymer Benutzer: Helmut

    Endlich nimmt jetzt jemand vernünftiger die Zügel bei basic in die Hand. Mit den Träumern Schweißfurth und Spannrunft wäre das Unternehmen in Grund und boden gewirtschaftet worden. ich hoffe der weitsichtige Priemeier wird dann wieder die Richtung vorgeben.

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