Einzelhandel: Supermärkte und Lidl nehmen Aldi Umsatz weg

Einzelhandel: Supermärkte und Lidl nehmen Aldi Umsatz weg

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Einkaufswagen mit Lidl-Logo

von Henryk Hielscher

Deutschlands größter Lebensmitteldiscounter Aldi hat im vergangenen Jahr rund 250 Millionen Euro Umsatz an die Konkurrenz verloren.

Nach Daten des Nürnberger Marktforschers GfK konnte Aldi 2010 keine neuen Kunden hinzugewinnen, die Kauffrequenz und durchschnittliche Einkaufssumme pro Aldi-Kunde sei rückläufig. Davon konnten laut GfK die Wettbewerber profitieren: Rund 110 Millionen Euro Umsatz verlor Aldi demnach an Lidl, gut 140 Millionen Euro flossen an die Supermarktketten Edeka und Rewe.

Beide Vollsortimenter seien 2010 deutlich stärker gewachsen als der Markt und hätten damit "so etwas wie die Renaissance der Supermärkte eingeleitet", berichten die GfK-Experten. Im Gesamtjahr konnten die deutschen Supermärkte einen Umsatzzuwachs von 2,4 Prozent verbuchen. Bei Aldi gingen die Erlöse um 1,1 Prozent zurück. Lidl legte - vor allem aufgrund zahlreicher Neueröffnungen - um insgesamt 3,8 Prozent zu.

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Der gesamte deutsche Lebensmitteleinzelhandel hat nach GfK-Angaben im vergangenen Jahr 1,2 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Jahr 2009. Davon gingen 0,7 Prozentpunkte auf höhere Preise insbesondere im Frischebereich zurück, 0,5 Prozentpunkte auf eine Steigerung der Mengennachfrage. Für 2011 rechnen die Marktforscher mit einem Umsatzwachstum von etwa 1,7 Prozent für den Lebensmitteleinzelhandel.

"Bestimmender Faktor für das Wachstum" werde dabei die Entwicklung der Rohstoffpreise, die auch zu höheren Endverbraucherpreisen führen dürfte. Laut GfK würden 1,5 Wachstums-Prozentpunkte allein auf höhere Lebensmittelpreise entfallen, berichtet die WirtschafstWoche.

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