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Elektro-Zusteller: Post kauft 20.000 Streetscooter

Die Deutsche Post will die Flotte ihrer Zustellfahrzeuge massiv auf Elektromobile umstellen.

Dazu lässt der Bonner Logistikkonzern beim Aachener Firmenkonsortium Streetscooter Research bis Mitte nächsten Jahres im ersten Schritt 20.000 Elektroautos entwickeln.

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Die Kooperation wollen beide Unternehmen unmittelbar vor Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung bekannt geben, die am 15. September in Frankfurt beginnt. Hinter Streetscooter Research steht ein Firmenkonsortium aus elf mittelständischen Unternehmen und dem Aachener Professor Achim Kampker, dem Leiter des Lehrstuhls für Produktionsmanagement an der RWTH.

Günstiger Elektroflitzer

Das neue Zustellauto basiert auf dem Elektrokleinwagen Streetscooter, der in der Straßenversion drei Erwachsenen und einem Kindersitz Platz bieten wird. Das Besondere an dem Wagen: Er soll in der ab 2013 geplanten Massenfertigung mit 5000 Euro Kaufpreis plus einer monatlichen 150 bis 200-Euro-Pauschale für Batterie, Service und Strom deutlich günstiger sein als bisherige Elektro-Fahrzeuge. Der aktuell bereits angebotene Mitsubishi i-MiEV etwa kostet derzeit rund 35.000 Euro.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.12.2011, 22:37 UhrAnonymer Benutzer: HeinrichErnst

    Dabei könnte die Post dort schon seit 20 Jahren sein, wo sie nun (erst) hin will. Bundespostminister Schwarzschilling "Sonnenschein" und der Hotzenblitz waren schon quasi ein Paar, da merkte VW, dass der Absatz von Post-Polos einbrechen könnte und drückte auf die "wo-Bartel-den-Most-holt-Taste" und aus war es mit dem Hotzenblitz. Na ja, vielleicht tun sie es diesmal wirklich und steigen um. Total nachhaltig, wie die Worthülsendreher dann wieder krakelen werden! Schade um die verlorene Zeit, Sprit und das know how...

  • 12.11.2011, 09:19 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Ich finde den Streetscooter sehr interessant, es gibt dabei jedoch Folgendes zu beachten:
    - Das Konzept richtet sich (vorerst) ausschließlich an Flottenbetreiber, keine Chance also für mich als Privatnutzer
    - Der angegebene Preis ist so nicht korrekt. Hinzu kommt noch die MwSt. Weiterhin ist zu beachten, dass in der preisgünstigsten Ausstattung das Auto i.W. "nackt" ist (z.B. ohne Heizung). Die Presse nennt heute (11/2011) einen Preis in "normaler" Ausstattung von 10.000 €.

    Ähnliche Konzepte haben auch mia electric oder die TU München mit ihrem MUTe. die Schlagrichtung ist immer die gleiche: möglichst ein Leichtfahrzeug (weniger Steuer und Versicherung!) für Flottenbetreiber auf die Beine zu stellen. Für uns "Normalos" werden solche Fahrzeuge als Neuwagen wohl erst 2014/2015 erwerbbar sein...

  • 13.09.2011, 11:36 UhrAnonymer Benutzer: Wackelpuding

    Einer muss ja mal anfangen, ich finde das klasse. Gerade das -Stop and go - fahren der Postautos kostet ohne Ende Spritt.

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