Elektronische Bezahlsysteme: Google und Apple kämpfen ums E-Portemonnaie

Elektronische Bezahlsysteme: Google und Apple kämpfen ums E-Portemonnaie

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Apple einen Schritt vorraus. Google-Chef Schidt entfacht neuen Ärger

von Thomas Stölzel

Wie aus den Freunden Google und Apple Konkurrenten wurden

Einst bezeichnete man die Beziehung zwischen Google und Apple als Freundschaft. Dann aber begann Google, eigene Betriebssysteme für Handy und Computer zu entwickeln – in Konkurrenz zu Apple. Die Freundschaft schlug um in Rivalität. Jetzt deutet sich der nächste Konflikt an. Beide wollen elektronische Portemonnaies entwickeln, sodass die Kunden künftig beim Einkaufen mit ihrem Mobiltelefon bezahlen können statt mit traditioneller Kreditkarte oder Scheinen und Münzen. Dass Apple an einer solchen Technik arbeitet, sickerte schon im Sommer durch, als der Konzern einige Patente in den USA anmeldete. Nun aber prescht Google-Chef Eric Schmidt vor. Er wolle, verkündete er vor wenigen Tagen, in die neue Version seines Handybetriebssystems Android eine solche Zahlfunktion einbauen. Und das soll schon in wenigen Wochen auf den Markt kommen. Auch deutete Schmidt an, dass er mit Kredit-kartenunternehmen kooperiert.

Für Apple-Chef Steve Jobs ist das ein Schlag ins Kontor, wird er doch frühestens im Frühjahr 2011 ein entsprechendes Telefon anbieten, wenn er das aktuelle iPhone 4 durch die fünfte Generation des Geräts ersetzt. Neben den zwei Technologieriesen arbeiten zudem die Mobilfunker an elektronischen Geldbörsen. In den USA kooperieren T-Mobile, Verizon und AT&T in einem Joint Venture namens Isis. In Deutschland werkeln etwa Deutsche Telekom, Vodafone und O2 an einem System namens Mpass.

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