EM-Einwurf: Daneben getippt

EM-Einwurf: Daneben getippt

Bild vergrößern

WirtschaftsWoche-Redakteur Hans Jakob Ginsburg

Haben Sie auch so oft schief gelegen mit ihren Tipps bei dieser spannenden Europameisterschaft? WirtschaftsWoche-Redakteur Hans Jakob Ginsburg geht mit den Prognosen seiner Kollegen hart ins Gericht - und hofft auf einen besonderen Platz im redaktionsinternen Wettspiel.

Holländische Kantersiege gegen Italien und Frankreich, dann Entzauberung der Niederländer durch die Russen, die anschließend gegen Spanien untergehen, worauf die Spanier schließlich ... stopp: Kein Wunschdenken vor dem Endspiel!

 Wie schwer Voraussagen diesmal waren, zeigt der Blick auf die Tipps von 18 selbst ernannten Top-Experten vor dem Halbfinale. Beim Türkeispiel ging’s noch gut. Mit einer Stimmenthaltung hatten alle den deutschen Sieg prognostiziert (oder doch nur erhofft?), aber das Ergebnis 3:2 sah keiner voraus, und nur drei rechneten damit, dass Jogis Jungs am Ende nur mit einem Tor vorne liegen würden. Und bei Russland gegen Spanien sah es noch viel schlechter aus: Nur vier Tipps auf den richtigen Sieger, kein einziger davon auf den Dreitorevorsprung der Spanier nach 90 Minuten.

Anzeige

Kein schlechtes Vorzeichen also, dass nur der zwei der 18 Deutschland als Weltmeister prognostiziert haben. Da war freilich der Abgabeschluss für den Tipp vor Beginn des Viertelfinales, auf Spanien tippte vor acht Tagen niemand, zwei Drittel der Fußballweisen rechneten mit einem bevorstehenden Triumph der Holländer.

Sie werden es erraten haben: Das Ganze ist ein Wettspiel, das 18 Mitglieder unserer Redaktion seit Anfang Juni von weniger wichtigen Tätigkeiten abhält. Das Ganze spielt sich online ab, und jeder Teilnehmer kann wenige Minuten nach dem Ende jedes Spiels sich darüber freuen, dass ihm der Server vier Punkte (für das genau vorher gesagte Resultat), drei Punkte (beispielsweise für 1:0 oder 2:1 statt 3:2) oder wenigstens zwei für den richtig vorher gesagten Sieger gut geschrieben hat. Oder, am häufigsten, null Punkte.

Fußball ist ein schwieriges Spiel, sogar für so kluge Menschen wie uns in der WirtschaftsWoche. Wie sonst ist es zu erklären, dass der schon vor dem Finale uneinholbare Spitzenreiter des Wettbewerbs aus 30 Fußballspielen 51 Punkte geholt hat statt der theoretisch möglichen 120? Während keiner der Kollegen, die sich am Tabellenende um die Abstiegsplätze drängeln, mit der lahmen Ausrede kommen sollte, dass er in den vergangenen drei Wochen noch anderes zu tun hatte, als sich um dieses Wettspiel zu kümmern.

Schon gar nicht der Inhaber des 13. Tabellenplatzes, den Sie seit drei Wochen an dieser Stelle kennen gelernt haben. Aber wartet ab, liebe Kollegen: Wenn das Finale so ausgeht, wie ich mir das gedacht habe, kann ich immer noch auf Platz 10 vorrücken. Und die Zehn ist doch eine ganz, ganz besondere Zahl in jeder Mannschaftsaufstellung! 

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%