Energie: Töpfer berät Solarstrom-Initiative Desertec

Energie: Töpfer berät Solarstrom-Initiative Desertec

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Klaus Töpfer

von Sebastian Matthes

Der frühere Bundesumweltminister wird Lobbyist für die Solarstrom-Initiative Desertec.

Er schwamm durch den Rhein, war Bundesumweltminister, leitete das Umweltprogramm der UNO und baut gerade in Potsdam eine Stiftung zur Förderung der Klimaforschung auf – der Kampf um eine bessere Umwelt treibt den CDU-Politiker seit jeher an. Jetzt wird der 71-Jährige auch Berater der Initiative Desertec, die den Bau gigantischer Solarkraftwerke in der Wüste plant. „Desertec hat mich gebeten, meine Kenntnisse, die ich vor allem über die afrikanischen Länder habe, strategisch einzubringen. Das werde ich tun“, sagt Töpfer.

Hohes Ansehen in Afrika

Er hat nicht nur beste Drähte zur Politik, sondern ist durch seine UN-Arbeit in Nairobi auch in Afrika hoch angesehen. Dort will das Projekt Desertec, dem zwölf Konzerne wie E.On, Deutsche Bank, Munich Re, RWE und Siemens angehören, spätestens von 2050 an Solarstrom erzeugen. „Wenn wir uns zur Solarenergie bekennen, sollten wir sie auch dort ernten, wo die Sonne besonders intensiv scheint“, sagt Töpfer. „Zugleich ist das Projekt eine reale Entwicklungsmöglichkeit für afrikanische Länder.“

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