Seit Mai 2012 veröffentliche ich jeden Werktag einen Blogpost, macht seitdem gut 200 Beiträge. Eine Rückschau - und eine...
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2 Kommentare
Ja sicher,wieso auch nicht.Soll die Allgemeinheit doch wie bisher die Zeche bezahlen.Zumal dieser Ausstieg unter Rot/Grün/Schwarz schon lange vereinbart war und deswegen alles andere als plötzlich kommt.Aber wenn man Geld abzocken kann zum Wohle der eigenen Börsenkurse,dann tut man das nach heutiger Mentalität selbstverständlich.
Aber im Gegenzug kann die Politik die Konzerne dann in der Zukunft sicher davon überzeugen,dass sie für die Endlagerungskosten des Atommülls aufkommen müssen.

Das Gesetz von Schwarz-Gelb für den Atomausstieg ist in der Tat handwerklich schlecht gemacht. Nur Nützen wird das den AKW-Betreibern trotzdem nichts, denn für Einforderung eines Schadens muss ersteinmal überhaupt ein wirtschaftlicher Schaden entstanden sein?! Nur daran kann man in der Tat so seine Zweifel haben.
Beispiel Reststrommengen:
Nach dem noch unter Rot-Grün einvernehmlich mit den Betreibern beschlossenen Atomausstieg verfügten alle Kernkraftwerke über sog. Reststrommengen, die diese noch produzieren durften. Demnach würde den AKW-Betreibern überhaupt nur dann ein wirtschaftlicher Schaden entstehen, wenn diese Reststrommengen mit den jetzt verbindlich festgelegten Abschaltterminen nicht mehr realisierbar wären. Das ist aber nicht der Fall.
So dürfen alle noch in Betrieb befindlichen 9 Kernkraftwerke im Durchschnitt mehr als 2 Jahre länger laufen als nach dem einvernehmlich mit Rot-Grün geregelten Ausstiegsgesetz! Alle 2011 abgeschalteten Kernkraftwerke hätten noch ca. 130 TWh Strom produzieren dürfen, wobei hierbei allein auf den Pannenreaktor Krümmel 99 TWh entfielen. Diese Strommenge können die verbliebenen 9 Reaktoren mit einer Leistung von ca. 12 GWel aber in weniger als 1,5 Jahren produzieren. Ergo: ein gesamtwirtschaftlicher Schaden kann nicht festgestellt werden!
Im Gegenteil, alle Betreiber profitieren in Summe sogar von der neuen Regelung! Schlecht kommt allenfalls Vattenfall weg, deren stillgelegte Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel noch ca. 100 TWh hätten produzieren dürfen, und jetzt kein Kernkraftwerk mehr in Deutschland in Betrieb hat. Hier könnte also der Bundesregierung ihr schlechtes Ausstiegsgesetz noch vor die Füße fallen. 15 Mrd. Euro werden es aber nicht sein.
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Kommentare zu: Energieriesen fordern Milliarden-Schadenersatz
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