In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
7 KommentareWenn dieser Unsinn bio ist dann ist es jede andere Kraftwerk auch. Die Reste aus der biogasanlage sind eigentlich Sondermüll und verpesten die Umwelt. Die Nitratbelastung im Trinkwasser ist ebenfalls ein Problem was in den intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten keinen mehr interessiert. Die CO2 bilanz ist ebenfalls höchst negativ. Also was ist daran bio. Das ist Umweltverschmutzung pur.
Wie lange sollen diese unsinnigen Subventionen zu Lasten der Energieverbraucher noch weitergehen? Den Parasiten kann man keinen Vorwurf machen, sie nutzen die Schwäche des Wirts nur aus, so wie es ihre Natur ist. Die Politik aber sorgt dafür, dass sich der Wirt nicht wehren kann; und das ist der eigentliche Skandal.
@ Umweltverschmutzung: Dass die CO2-bilanz höchst negativ ist, müssen Sie mir erstmal vorrechnen. bei der Nutzung von Solarenergie und Windkraft entsteht kein CO2, bei biogas wird CO2 verbrannt, was in der Natur durch Gärung ohnehin entstehen würde. Gleichzeitig entstehen keine zusätzlichen CO2-Emissionen durch Gasimporte aus dem Ausland. Und die Reste aus der biogasanlage sind alles andere als Sondermüll - sie werden als Dünger auf die Felder gebracht und haben den Vorteil, dass sie viel weniger stinken als der übliche Dünger.Aus der biomasse wird also alles herausgeholt, was nur geht. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich.
@Katharina Sekareva: Also bitte Kathi, CO2 wird nicht verbrannt sondern ist das Verbrennungsprodukt (Asche). im übrigen geht es darum, dass alle diese teilweise unsinnigen Methoden zur Energieerzeugung ausnahmslos von den Energieverbrauchern subventioniert werden müssen. Von alleine tragen sie sich nicht. Ein Ergebnis schizoider Umweltpolitik. Angeblich Gutes wollen und dabei Schlechtes machen, wobei das Volk auch noch applaudiert.
Unsinnige Subvention? Wissen Sie eigentlich, mit welch horrenden Summen Atom- und Kohlekraftwerke in den vergangenen Jahrzehnten unterstützt worden sind und auch heute noch unterstützt werden? Glauben Sie ernsthaft, dass die Kosten dieser rückständigen Technologien mit dem Strompreis allein abgedeckt werden können? Es ist ganz sicher sinnvoller, in fortschrittliche und zukunftsfähige Formen der Energieproduktion zu investieren als in überholte Konzepte aus dem vergangenen Jahrtausend.
@ Ludwig E: Da muss ich ihnen zustimmen. Die Atom- und Steinkohleindustrie hat den Steuerzahler viele Milliarden gekostet. im Übrigen hat sich noch nie eine innovative industrie, die bei Null anfangen muss, ohne staatlich Hilfe etabliert - ob in Form von Subventionen, Aufträgen, günstigen Krediten oder eben Einspeisevergütung. Wenn die Technik sich dann mehr oder weniger etabliert hat, kann und sollte man die Förderung ja zurückfahren. Die Stromkunden, die über hohe Preise klagen, sollten sich überlegen, in welche Zustand sie die Umwelt in ein paar Jahrzehnten sehen möchten und ob eine einigermaßen intakte Natur nicht ein paar Euro extra auf der Stromrechnung wert ist. Die Strompreise für Privatkunden sind in den letzten Jahrzehnten übrigens immer gestiegen, ganz egal, ob die Energieträger gerade teurer oder billiger wurden. Daher bin ich nicht sicher, ob sie tatsächlich sinken würden, wenn die Förderung der erneuerbaren Energien gekappt würde.
Nicht die CO2-bilanz von biogasanlagen auf basis von Anbaubiomasse aus Mais und Getreide ist negativ, sondern die Treibhausgasbilanz. Das liegt daran, dass CO2 nicht das einzige Treibhausgas ist, Stickstoff 300 mal schädlicher, länger in der Atmosphäre verbleibt und beim Mais- und Getreideanbau in Massen produziert wird.
Nachlesen kann man das z.b. auf Seite 78 in der Studie "Energieziel 2050: 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen" des Umweltbundesamtes. Der Witz dabei ist: Das Ziel, die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent zu verringern und die Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen, kann erreicht werden - und es kann ohne biogas aus Anbaubiomasse erreicht werden. Das verschweigt die biogas-Lobby aber.
Die Anbaubiomasse wird so kritisch gesehen, dass sie in der wissenschaftlichen Gesamtbetrachtung komplett ausgeschlossen wird. Das liegt an ihrer Konkurrenz mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion, negativen Auswirkungen auf Umweltmedien, wie z.b. Qualität von Wasser (ausgewaschenes Nitrat ist krebserregend) und böden, Auswirkungen auf die Wassermenge, auf die biodiversität und auf den Naturschutz.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Die Strombauern
zum Artikel