Bosch: Ausstieg aus Solargeschäft droht teurer zu werden

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Der Ausstieg aus dem Solargeschäft könnte für Bosch teuer werden

von Mario Brück

Der Ausstieg aus dem Solargeschäft könnte für Bosch noch teurer werden.

Musste der Stuttgarter Technologiekonzern die Bosch-Solartochter Aleo Solar ohnehin schon mit weiteren 31 Millionen Euro ausstatten, um sie an das asiatische Firmenkonsortium SCP Solar verkaufen zu können, drohen jetzt weitere Kosten. Das geht laut WirtschaftsWoche aus den Unterlagen zur Hauptversammlung von Aleo Solar hervor.

Darin verpflichtet sich Bosch nicht nur zu einer Aufstockung des Transaktionsausgleiches, sondern auch zu einem Liquidationszuschuss bis zu einem Höchstbetrag von 50 Millionen Euro in bar. Die Zusagen gelten bis zu dem Zeitpunkt, da Aleo Solar im Handelsregister gelöscht wird, längstens jedoch bis 31. Dezember 2017. Seit 2008 hat Bosch bereits 3,7 Milliarden Euro in die Solarsparte gesteckt.

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Die Deutsche Balaton, Minderheitsaktionär von Aleo Solar, hat unterdessen eine Sonderprüfung beantragt. Sie will wissen, ob im Bosch-Konzern Quersubventionen auf Kosten der Solar-Minderheitsaktionäre getätigt wurden. Bosch hielt knapp 91 Prozent an Aleo Solar. Das Augenmerk richtet sich vor allem auf Lieferverträge für Solarzellen. Denn zu Bosch gehörte auch der Modulhersteller Bosch Solar, der kürzlich an Solarworld verkauft wurde.

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