Bosch Solar: Ärger in Frankreich

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Bosch Solar: Ärger in Frankreich

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Mitarbeiterin von Bosch Solar. In Frankreich soll der Einspeisetarif für Solaranlagen rückwirkend um 20 Prozent gekürzt werden

von Mario Brück

Frankreichs Umwelt- und Energieministerin Delphine Batho bringt Bosch in die Bredouille.

Rückwirkend zum 1. Oktober will sie den Einspeisetarif für Solaranlagen um 20 Prozent kürzen. Darunter litte auch die neue Bosch-Modulfabrik in Vénissieux nahe Lyon. Erst im September hatte der Konzern die hochmoderne Fabrik um eine zweite Fertigungslinie erweitert. Nur wenige Wochen später musste sie die Produktion drosseln. Mittlerweile arbeiten die 150 Mitarbeiter kurz.

Mit einer Produktionsleistung von 150 Megawatt, das sind etwa 2000 Module pro Tag, zählt die Modulfabrik zu den größten und modernsten in Frankreich. Früher hatte Bosch hier Einspritzpumpen hergestellt. Nun lässt Bosch-Solar-Chef Holger von Hebel alle Möglichkeiten prüfen, wie das Unternehmen die Verluste der Solarsparte im In- und Ausland stoppen kann. Dabei würden „weitere Fortschritte bei der Technologie, bei Kostensenkungspotenzialen sowie der strategischen Ausrichtung eruiert“, sagt ein Bosch-Sprecher. Nach Informationen der WirtschaftsWoche hat Bosch schon mit einem japanischen Elektronikhersteller über eine künftige Zusammenarbeit gesprochen. Bosch äußerte sich nicht dazu.

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