Dong-Energy-Windkraftchef: Bundesregierung verhindert Kostensenkungen bei Meereswindparks

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Windpark von Dong Energy

von Dieter Dürand

Der Chef der Windkraftsparte von Dong Energy kritisiert den Beschluss der Bundesregierung, ab 2020 jährlich nur noch maximal 800 Megawatt an Meereswindparks in Nord- und Ostsee zuzubauen.

Dong Energy ist europäischer Marktführer für Offshore-Kraftwerke. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche warnte Leupold, der Schritt erschwere die angestrebte Kostensenkung des Stroms von See, der heute anfänglich mit 19 Cent je Kilowattstunde vergütet wird.

Dong baut demnächst in britischen Gewässern sein erstes 1000-Megawatt-Projekt. „Bauen in diesen Dimensionen bringt sofort massive Skaleneffekte“, sagt Leupold der WirtschaftsWoche. „Wir müssen also größere Einheiten bauen, statt viele kleine Parks zu planen.“ Um den Windstrom vom Meer billiger zu machen, müsse die Bundesregierung zumindest in Kauf nehmen, dass dann nur noch ein Anbieter zum Zug kommt. „Wenn wir anfangen, die 800 Megawatt auch noch zu zerstückeln, damit möglichst viele mitmachen können, dann wird das nicht die günstigsten Kosten bringen.“

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Dong will nach den Worten Leupolds schon 2020 Anlagen bauen, die den Offshore-Strom für zehn Cent je Kilowattstunde produzieren – inklusive der Kosten für die Anbindung an das Stromnetz auf dem Festland.

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