E.On: Gazprom-Deal beschert E.On höheren Gewinn

E.On: Gazprom-Deal beschert E.On höheren Gewinn

, aktualisiert 11. Mai 2016, 08:06 Uhr
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Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender von E.On.

Der Energiekonzern E.On hat vor der geplanten Aufspaltung seinen Gewinn dank günstigerer Gasbezüge gesteigert. E.On-Chef Johannes Teyssen bekräftigte die Prognose. In der Stromerzeugung ging es bergab.

Der Energiekonzern E.On treibt gestützt auf eine Gewinnsteigerung seine Aufspaltung voran. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal um acht Prozent auf 3,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte der größte deutsche Versorger am Mittwoch mit. E.On profitierte dabei allerdings in erster Linie von besseren Konditionen beim Gasbezug vom russischen Gazprom -Konzern.

In der Stromerzeugung ging es weiter bergab. E.On-Chef Johannes Teyssen bekräftigte die Prognose, wonach im Gesamtjahr das Ebitda bei 6,4 bis 6,9 Milliarden Euro liegen soll.

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E.On hatte im März mitgeteilt, bei Gazprom bessere Konditionen ausgehandelt zu haben und dadurch auch Rückstellungen auflösen zu können. Dies schlug sich im ersten Quartal mit rund 400 Millionen Euro im Ergebnis nieder. Ohne diesen Effekt wäre der Gewinn leicht unter dem Vorjahreszeitraum geblieben, räumte der Versorger ein. Die Kennzahlen gäben keinen Anlass zur Zufriedenheit, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen. In der Stromerzeugung fiel der operative Gewinn um knapp ein Drittel auf 529 Millionen Euro.

Kosten des Atomausstiegs E.On will nun doch zahlen

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e.On: Energieversorger will Milliarden nun doch zahlen. Quelle: dpa

E.On zeigte sich zuversichtlich, die neue Tochter Uniper im zweiten Halbjahr an die Börse bringen zu können. 2016 sei ein Jahr des Übergangs, sagte Teyssen. E.On will Uniper im Herbst an der Börse notieren und 53 Prozent der Papiere den Aktionären ins Depot buchen.

Zu Uniper gehören die Kohle- und Gaskraftwerke und der Energiehandel. Bei E.On verbleibt unter anderem das lukrative Ökostromgeschäft. Teyssen verspricht sich von der Aufspaltung ein schärferes Profil, das neue Investoren anlocken soll. Über die Pläne muss im Juni noch die Hauptversammlung abstimmen.

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