Kommentare zu: Das Stromnetz der Zukunft

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10 Kommentare
  • 04.11.2009, 19:31 UhrAnonymer Benutzer: Prophet

    So ein Schmarn, wer glaubt denn sowas,
    die Stromanbieter sorgen doch nicht dafür, dass sie möglichst wenig verdienen.
    Sobald die Stromanbieter die Kontrolle über die Daten der Verbraucher haben werden sie das Ganze natürlich so gestalten, dass ihre Gewinne maximieren. Alles Andere wäre widernatürlich.


    "intelligente Stromzähler schalten Waschmaschine und Eisfach dann an, wenn die Energie billig ist."

  • 04.11.2009, 20:43 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    @ Prophet

    Aber das EVU wird somit davon befreit, immer neue teure Kraftwerke zu bauen, um Verbrauchs-Peaks abzudecken...

  • 04.11.2009, 21:46 UhrAnonymer Benutzer: Prophet

    zu "von Gast am 04.11.2009 19:43 Uhr"

    ja ja, am Anfang waren die Girokonten auch kostenlos.

    mit einem solchen Spionagesystem weiss das EVU im Vollausbau nicht nur welche Geräte sie benutzen. Über die Gerätenummer weiss es auch wo sie ihre Geräte gekauft haben. Wenn z.b. ihr Fernseher läuft kann daraus geschlossen werden, dass sie zuhause sind. Das EVU kennt dann ihre Gewohnheiten und weiss letzlich alles über sie.
    Dem Sozialhilfeempfänger der die Stromrechnung nicht zahlen konnte kann der Fernseher abgestellt werden, während die beleuchtung aus rechtlichen Gründen evtl. erhalten bleiben muss.

    Kein Mensch der im Kopf noch halbwegs bei Verstand ist sollte so etwas zulassen.

    Übrigens Verbrauchspeaks kann man damit wohl kaum vermeiden.
    Dle Verbrauchspeaks entstehen ja vorwiegend durch gesellschaftliche Notwendigkeiten. Morgens z.b. wird Kaffee gekocht. Sie kochen ja ihren Kaffee nicht erst um 11.00 Uhr nur damit es keinen Strompeak gibt.
    Zur Steuerung der Strommenge in den Netzen ist eine Kontrolle auf Mikroebene absolut überflüssig. Die Leistungsmessungen im Netz wie sie heute gemacht werden sind dazu ja ausreichend.

    Die Kontrolle auf Mikroebene ist doch eher eine Kontrolle der bevölkerung, also "STASi 2.0"-artig.

    Auserdem dient sie möglicherweise der Vorbereitung von Stromrationierungen, so wie in vielen Entwicklungsländern die Stromversorgung heute nur stundenweise vorhanden ist.

    Leute die auf dem Land leben sollten ihren Strom künfig eher selbst herstellen und sich vom Stromnetz abkoppeln. Autonomie ist das Gebot der Zeit.

  • 05.11.2009, 20:40 UhrAnonymer Benutzer: RRR

    ich finde dieses "Kühlschrank wird eingeschaltet wenn der Strom am billigsten ist" auch sehr eigenartig. Wenn mein Kühler um 10 Uhr Strom braucht, bleibt er bis 23 Uhr aus, oder wie? Und bei der Waschmaschine muss ich dann vielleicht auch so lange warten?

    Unser Prophet wird wohl Recht haben - es geht um optimierte Preisgestaltung. Ups, ich meine natürlich Umweltschutz.

  • 06.11.2009, 09:31 UhrAnonymer Benutzer: Prophet

    "von RRR am 05.11.2009 19:40 Uhr"

    vor allem ist es so, dass nicht nur in diesem Artikel sondern in eigentlich allen Artikeln die zu diesem Thema in die Presse geschleust werden eine unzulässige Vermischung zwischen zwei Dingen stattfindet.

    Zum einen geht es z.b. um die Einspeisung von Windenergie.
    Das Problem doch da, dass die "dicken Leitungen" von den bisherigen Kraftwerken ausgehen und sich dann immer mehr "verdünnen" (einfach ausgedrückt). Dummerweise stehen die Windparks heute am "dünnen Ende" der Leitungen. Das erfordert grosse investitionen in die Topologie der Leitungen.

    Zum anderen wird in allen diesen Artikeln zu diesem Thema immer die bespitzelung des Endverbrauchers mit eingebracht und mit der ersten Problematik unzulässig vermischt. Diese bespitzelung hat aber mit der Leitungstopologie überhaupt nichts und wird vorsätzlich propagandamässig untergeschoben.

  • 06.11.2009, 11:02 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Strom wird durch moderne Energieerzeugungsmethoden wie Kohle und Kernenergie zu Preisen von 1.5 - 4 c/Kwh bedarfsgerecht bereitgestellt. Mit einem ausgeklügelten System aus umweltfreundlichen Kernkraftwerken für die Grundlast, Kohle für Mittellast und Speicherkraftwerken für Lastspitzen läßt sich eine preiswerte, bedarfsgerechte Stromversorgung langrfristig sicherstellen.

    Wir leben im Nahen Osten. Wir bezahlen etwa 5c/KWh ($c nicht Euro c). Wenn der Strom um 30% teurer würde, so würde meine Frau nicht den Kochvorgang abbrechen. Ein industriebetrieb wird nicht ohne weiteres die Maschinen abstellen und die Halbfertigprodukte in die Tonne werfen. Die meisten industriebetriebe sind an Termine gebunden. Um den Verbrauch nennenswert zu steuern bedarf es sehr prohibitiver Preise. Mit Ökoenergie die ein zig-faches kosten ist dies möglich. Ein intelligentes Netz ist Teil eines Konzepts zur Deindustrialisierung und Verarmung der bevölkerung.
    S. Artikel Die Kosten der Ökoreligion unter www.oekoreligion.npage.de

    Vandale

  • 07.11.2009, 20:01 UhrAnonymer Benutzer: Unabhängigkeit

    von welcher Art Energielieferanten auch immer ist bisher
    und zukünftig wohl wenig gewollt.
    Warum gibt es in Fernost z. b. Geräte auf dem Markt (Mikro- blockheizkraftwerke) die mit einem Wirkungsgrad um 80% von jedermann (nur) dann einsetzbar sind wenn sie für den häuslichen Spitzenbedarf von Strom und Wärme (z. b. bei Dunkelheit und Kälte, in kalter Jahres-
    zeit, nach Sonnenuntergang, unter Einbeziehung eines
    Wärmespeichers) besonders sinnvoll einzusetzen wären,
    wobei der Gundlasbetrieb weiter durch die zentrale
    Versorgung anzubieten ist.

    El. Leistung max 2,5 KW, therm. Leistung um 5 KW,
    betriebsweise Start / Stopp- betrieb, ohne KfW- bfa Förderung, ohne Netzeinspeisung, Kontrolle allein durch den Einzelbetreiber und den besitzer ! Geht nicht, technisch nicht machbar, nicht wirtschaftlich ?

    Vermutlich nur nicht gewollt. Auch eine neue Küche, eine Weltreise, teurer Schmuck, ein dicker Wagen sind nicht wirtschaftlich.

    ich denke, dass es der deutschen inustrie möglich wäre ein soches technisch konventionell zu bauendes Gerät
    z. b. für einen vertretbaren /akzeptablen herzustellen und zu vertreiben wäre, wenn es ins System des zentralen Vertriebs von Strom und Wärmeenergie passen würde
    und als Produkt genügend Profit verspräche. Ökologisch
    wäre eine wenn auch nur begrenzte /zeitweilige Strom-
    individuelle Strom / Wärmeproduktion sicher nicht ver-
    kehrt
    Gewollt ist nur was abhängig macht und von wo auch immer wie beschrieben zu kontrollieren und zu beeinflussen ist.

    Techn. Ziel für ein solches Gerät: Lebendauer des Mikro- Antriebsmotors etwa 50000 h bei einer Jahresbetriebs-
    zeit um 2000 - 3000 h.

  • 12.11.2009, 11:14 UhrAnonymer Benutzer: Berg

    @Prophet:
    Das setzt voraus, dass a) der Markt nicht richtig funktioniert, und b) der Staat nicht regulierend eingreift.
    Außerdem ist es ja auch eine Frage der Architektur der Systeme, wieviele von meinen Daten überhaupt an die Stromanbieter fließen müssen - die Geräte können sich ja eventuell auch selbst regeln.

  • 23.03.2011, 11:39 UhrAnonymer Benutzer: Nadine C.

    Was ich mich immer wieder frage...
    ... wieso werden bei Erneuerbaren Energien meist nur Wind und Sonne erwähnt??
    Was ist mit bioabfall, biogas, Holz und Geothermie?

  • 29.03.2011, 13:53 UhrAnonymer Benutzer: sackldepp

    ich muss schon sagen dass gefällt mir sehr sehr sehr sehr gut. ich kenn da viele viele viele viele leute die das auch ganz ganz ganz ganz toll finden

    liebe grüße sackeldepp

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