Energiepolitik: SPD treibt Kooperation von EnBW und Stadtwerken voran

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Claus Schmiedel wünscht sich eine verstärkte Kooperation von Stadtwerken und EnBW

von Bert Losse

Der künftige Vorstandsvorsitzende des baden-württembergischen Energiekonzerns EnBW, Frank Mastiaux, soll das Unternehmen nach dem Willen der Regierungspartei SPD organisatorisch neu aufzustellen.

„Vor allem muss die Kooperation von EnBW und Stadtwerken intensiviert werden. Da gibt es viele Widerstände, Ängste und Eifersüchteleien. Dadurch verschenken wir wertvolle Synergieeffekte“, sagte Claus Schmiedel, der SPD-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, im Interview mit der WirtschaftsWoche. 

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„Spätestens im Herbst wird EnBW allen Stadtwerken des Landes ein konkretes Kooperationsangebot machen“, kündigte Schmiedel an. Dabei könne es um Datenverarbeitung, Netzbetrieb, Netzsteuerung, Wartung oder Abrechnungs- und Regulierungsfragen gehen. Langfristig fordert die SPD sogar „einen gemeinsamen Netzbetrieb von EnBW und Stadtwerken – am besten unter dem Dach einer gemeinsamen Netz AG“, so Schmiedel.

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Auf keinen Fall werde die SPD aus Haushaltsgründen einem Verkauf von Anteilen zustimmen. „In dieser Legislaturperiode wird keine Aktie verkauft – und wenn es nach der SPD geht, auch danach nicht. EnBW muss auf Dauer ein öffentliches Unternehmen bleiben“, sagte Schmiedel. Das von Grünen und SPD regierte Land Baden-Württemberg besitzt knapp 47 Prozent des Energieunternehmens.

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